Eine Familie zum gernhaben

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anna_slk Avatar

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In der kurzweiligen Leseprobe lernt man eine amerikanische Familie kennen auf ihrer Autofahrt in ein neues Leben. Der Schreibstil bleibt in der dritten Person, wodurch eine skurile Anonymität geschaffen wird, die gleichzeitig für Allgemeingültigkeit sorgt (es könnte jede Familie sein, wir kennen nicht einmal die Namen der Protagonist:innen). Wir finden heraus, dass die Frau in der Familie die Person ist, die sich auf ihre Karriere konzentriert, werden der Mann mit einer gewissen Gleichgültigkeit sich mit dem Schicksal des Hausmanns abzufinden scheint. Zwischen den Zeilen schwingt beim Lesen aber die ganze Zeit mit: Da kommt noch mehr. Und was genau dieses "mehr ist, dass möchte man gerne hinausfinden. Ein gelungener Auftakt eines Romans, der mit genau der richtigen Menge an Details gespickt ist, ohne sich in diesen zu verlieren.
Das Cover ist eine Mischung aus warmen Herbstflair, wirkt durch den Hund und die 3D-Elemente gleichzeitig aber auch etwas entrückt und verrät damit, dass es sich um eine ungewöhnliche mehrdimensionale Geschichte handelt, die man da in den Händen hält.