Eine skurrile und scharfsinnige Stadt-Land-Satire
Landleute
Roman
Als Miles und Kate mit ihren beiden Kindern für ein Jahr aufs Land ziehen, will Miles die neu gewonnene Ruhe nutzen, um endlich seine Doktorarbeit abzuschließen zwölf Jahre später als geplant. Doch während seine Frau als Gastprofessorin beruflich aufblüht, begegnet ihm die neue Nachbarschaft vor allem von ihrer kuriosen Seite. Umgeben von kauzigen Sonderlingen und Lokallegenden dringt Miles immer tiefer ins Landleben ein, das ihm neue Ablenkungsmöglichkeiten bietet: Er lernt Skilanglauf und Sensenmähen und wird Mitglied einer Gruppe verschrobener Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt. Was wie harmloser Eskapismus wirkt und Miles Halt im fremden Alltag gibt, entwickelt nach und nach eine eigentümliche Sogkraft, die feste Überzeugungen ins Wanken bringt.
Der amerikanische Bestsellerautor Daniel Mason zeichnet in seinem neuen Roman das ländliche Amerika ebenso liebevoll wie er die Selbstgewissheit seiner Städter ironisch entlarvt. Ungemein komisch und warmherzig erzählt er in Landleute vom unverhofften Glück, seinen Platz genau dort zu finden, wo man es am wenigsten erwartet.
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