Wenn das Landleben plötzlich seltsame Wege nimmt

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Miles zieht mit seiner Familie aufs Land, um endlich seine seit zwölf Jahren überfällige Doktorarbeit zu beenden – und findet stattdessen Skilanglauf, Sensenmähen und eine Gruppe kauziger Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt. Genau diese Mischung aus alltäglicher Familiengeschichte, skurrilem Landleben und immer sonderbarer werdenden Begegnungen macht die Leseprobe für mich interessant. Die historischen Berichte, Lokallegenden und Erzählungen aus der Vergangenheit passen dabei wunderbar zu dieser Welt und lassen erahnen, wie tief Miles in die Geschichten seiner neuen Heimat hineinrutschen wird. Besonders gefällt mir der leicht schräge, warmherzige Ton: Hier scheint das Absurde nicht bedrohlich, sondern zunächst einmal ziemlich menschlich zu sein. Gleichzeitig deutet sich an, dass aus Miles’ Eskapismus mehr werden könnte als nur eine willkommene Ablenkung.

Ich würde definitiv weiterlesen, weil ich wissen möchte, wie ausgerechnet dieser verschrobene Mikrokosmos Miles’ Blick auf sein eigenes Leben verändert.