Zwischen Landleben, skurrilen Nachbarn und der Suche nach sich selbst

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uml801 Avatar

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Landleute von Daniel Mason ist eine herrlich schräge und zugleich erstaunlich treffende Geschichte über einen Menschen, der glaubt, auf dem Land endlich die Ruhe zu finden, die er für einen Neuanfang braucht.

Miles zieht mit seiner Frau Kate und den beiden Kindern aufs Land. Während Kate beruflich schnell Fuß fasst, möchte Miles eigentlich seine seit zwölf Jahren überfällige Doktorarbeit beenden. Statt konzentriert zu arbeiten, lässt er sich jedoch immer stärker auf die merkwürdige Dorfgemeinschaft ein. Skilanglauf, Sensenmähen und vor allem eine Gruppe von Einheimischen, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt, werden plötzlich wichtiger als seine eigentlichen Pläne.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Mason das Landleben nicht einfach idyllisch darstellt. Hinter der vermeintlichen Ruhe entdeckt Miles eine Welt voller Eigenheiten, kurioser Menschen und ganz eigener Vorstellungen. Gleichzeitig nimmt der Roman auf humorvolle Weise die Selbstsicherheit des Städters aufs Korn, der glaubt, alles besser zu verstehen.