Belanglos
Miles ist Literaturwissenschaftler. Er hat alles, was ein Mensch braucht, um glücklich zu sein. Eine liebende Ehefrau, die ihrerseits eine gute Stelle an einer Uni und ein geregeltes Einkommen hat, zwei gesunde Kinder und ein schönes Haus. Nun hat er auch noch ein Jahr Zeit, um seine Dissertation zu schreiben. Aber das tut er nicht.
Anstatt zu recherchieren und zu schreiben, entwickelt er neue Interessen. Er geht wandern. Er läuft Ski. Er lernt, eine Wiese mit der Sense zu mähen. Schließlich wendet er sich der Hohlwelttheorie zu.
Das ist alles recht skurril und liest sich beinahe witzig. Besonders die Gegensätze zwischen dem Landleben und den Akademikern, die aus der Stadt hierher gekommen sind, sind schräg und komisch geschildert. Das sind aber nur Momentaufnahmen. Alles, was Miles tut und denkt, wirkt belanglos. Er selbst hat keine besonderen Eigenschaften und ist nicht besonders interessant. Auch Kate bleibt eher blass.
Die Story hat keinen Höhepunkt und kein Ziel. Sie ist teilweise etwas sonderbar, aber nicht fesselnd. Was mir gut gefiel, waren die Beschreibungen der Natur.
Die Auflösung und das eigentliche Ende der Geschichte findet sich erst in einem Epilog. Das verstärkt noch einmal den Eindruck der Belanglosigkeit des Ganzen.
Anstatt zu recherchieren und zu schreiben, entwickelt er neue Interessen. Er geht wandern. Er läuft Ski. Er lernt, eine Wiese mit der Sense zu mähen. Schließlich wendet er sich der Hohlwelttheorie zu.
Das ist alles recht skurril und liest sich beinahe witzig. Besonders die Gegensätze zwischen dem Landleben und den Akademikern, die aus der Stadt hierher gekommen sind, sind schräg und komisch geschildert. Das sind aber nur Momentaufnahmen. Alles, was Miles tut und denkt, wirkt belanglos. Er selbst hat keine besonderen Eigenschaften und ist nicht besonders interessant. Auch Kate bleibt eher blass.
Die Story hat keinen Höhepunkt und kein Ziel. Sie ist teilweise etwas sonderbar, aber nicht fesselnd. Was mir gut gefiel, waren die Beschreibungen der Natur.
Die Auflösung und das eigentliche Ende der Geschichte findet sich erst in einem Epilog. Das verstärkt noch einmal den Eindruck der Belanglosigkeit des Ganzen.