Die Landbevölkerung unter dem Mikroskop des Wissenschaftlers
Der Roman handelt von einer Familie aus Kalifornien, die auf das Land nach Vermont zieht. Dort angekommen lernen sie ein ganz anderes Leben kennen als sie es gewohnt sind, ebenso wie jede Menge skurriler Bewohner.
Am Anfang des Romans werden die Personen aus einer sehr distanzierten Sicht als „die Frau“, „der Mann“, „die Kinder“ und „der Hund beschrieben. Mit dem Fortschreiten der Handlung erfahren wir immer mehr über die Familie, über ihre Vergangenheit, ihr Privatleben, ihre Wünsche und Erlebnisse an ihrem neuen Heimatort. Unter anderem wird berichtet, dass der Mann bereits seit 14 Jahren mit seiner Abschlussarbeit beschäftigt ist und dabei ständig das Thema wechselt und seine Frau eine erfolgreiche Professorin ist. Die Kinder gehen noch zur Schule. Der Hund ist ein italienischer Wasserhand. Mit der Zunehmenden Ausgestaltung der Personenbeschreibung bekommen diese schließlich auch Namen.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen die zahlreichen Begegnungen der Familie mit der örtlichen Bevölkerung von Vermont. Dabei hat jeder Einheimische seine ganz Eigentümlichkeit, vom fanatischen und erfolglosen Ökobauern, über Rasenspezialisten bis hin zum Verschwörungstheoretiker. Eine bizarre Begegnung jagt die nächste. Jedoch besitzt die Familie, allen vornweg der Vater Mile, nicht weniger Eigenarten, der sich über alles und jeden bis ins kleinste Detail Gedanken macht und wie ein Fähnlein im Wind ständig sein Abschlussthema wechselt. Während es scheint als ob die Mutter Kate, die Kinder und der Hund ihre Integration in die ländliche Umgebung ziemlich problemlos meistern, wirkt Miles eher wie ein unbeholfener Außenseiter, der die Einheimischen aus einer wissenschaftlichen Brille wie Forschungsobjekte beobachtet, der aber stets um Verständnis bemüht ist.
Das Cover zeigt einen Ausschnitt herbstliche Natur Vermonts in runden Scheiben geschnitten und immer weiter vergrößert, wie unter einem Mikroskop. Ich kann mir unter diesem Bild gut die Sicht Miles´ vorstellen, der die Einheimischen seiner neuen Heimat wie ein Forscher unter die Lupe nimmt.
Was mir an dem Roman besonders gut gefallen hat, sind die überspitzten skurrilen Darstellungen der einzelnen Personen. Ein wunderbarer schwarzer Humor liegt über der gesamten Handlung. Anders als zunächst gedacht handelt es sich jedoch nicht um die Darstellung einer Konfrontation zwischen typisch städtischen und ländlichen Einstellungen. In diesem Roman geht es eher um die groteske Darstellung aller Personen. Etwas langatmig waren dagegen so manchen Abschweifungen die all zu sehr ins Detail gehen und die es zuhauf in der Handlung gibt. Am Anfang habe ich mir auch etwas schwer mit der distanzierten Erzählweise getan. Rückblickend wirkt dieses Stilmittel jedoch schlüssig. Insgesamt ein wunderbarer Roman mit einem ganz individuellen Stil, den ich nur weiterempfehlen kann.
Am Anfang des Romans werden die Personen aus einer sehr distanzierten Sicht als „die Frau“, „der Mann“, „die Kinder“ und „der Hund beschrieben. Mit dem Fortschreiten der Handlung erfahren wir immer mehr über die Familie, über ihre Vergangenheit, ihr Privatleben, ihre Wünsche und Erlebnisse an ihrem neuen Heimatort. Unter anderem wird berichtet, dass der Mann bereits seit 14 Jahren mit seiner Abschlussarbeit beschäftigt ist und dabei ständig das Thema wechselt und seine Frau eine erfolgreiche Professorin ist. Die Kinder gehen noch zur Schule. Der Hund ist ein italienischer Wasserhand. Mit der Zunehmenden Ausgestaltung der Personenbeschreibung bekommen diese schließlich auch Namen.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen die zahlreichen Begegnungen der Familie mit der örtlichen Bevölkerung von Vermont. Dabei hat jeder Einheimische seine ganz Eigentümlichkeit, vom fanatischen und erfolglosen Ökobauern, über Rasenspezialisten bis hin zum Verschwörungstheoretiker. Eine bizarre Begegnung jagt die nächste. Jedoch besitzt die Familie, allen vornweg der Vater Mile, nicht weniger Eigenarten, der sich über alles und jeden bis ins kleinste Detail Gedanken macht und wie ein Fähnlein im Wind ständig sein Abschlussthema wechselt. Während es scheint als ob die Mutter Kate, die Kinder und der Hund ihre Integration in die ländliche Umgebung ziemlich problemlos meistern, wirkt Miles eher wie ein unbeholfener Außenseiter, der die Einheimischen aus einer wissenschaftlichen Brille wie Forschungsobjekte beobachtet, der aber stets um Verständnis bemüht ist.
Das Cover zeigt einen Ausschnitt herbstliche Natur Vermonts in runden Scheiben geschnitten und immer weiter vergrößert, wie unter einem Mikroskop. Ich kann mir unter diesem Bild gut die Sicht Miles´ vorstellen, der die Einheimischen seiner neuen Heimat wie ein Forscher unter die Lupe nimmt.
Was mir an dem Roman besonders gut gefallen hat, sind die überspitzten skurrilen Darstellungen der einzelnen Personen. Ein wunderbarer schwarzer Humor liegt über der gesamten Handlung. Anders als zunächst gedacht handelt es sich jedoch nicht um die Darstellung einer Konfrontation zwischen typisch städtischen und ländlichen Einstellungen. In diesem Roman geht es eher um die groteske Darstellung aller Personen. Etwas langatmig waren dagegen so manchen Abschweifungen die all zu sehr ins Detail gehen und die es zuhauf in der Handlung gibt. Am Anfang habe ich mir auch etwas schwer mit der distanzierten Erzählweise getan. Rückblickend wirkt dieses Stilmittel jedoch schlüssig. Insgesamt ein wunderbarer Roman mit einem ganz individuellen Stil, den ich nur weiterempfehlen kann.