Ein Gute-Laune-Pflaster für eine ziemlich verrückte Welt
Landleute kommt nicht nur mit einem herbstlichen Cover sondern entpuppt sich als perfektes Buch für Abende an denen es wieder früher dunkel wird, weil es sich anfühlt wie ein Gegenmittel zu all dem Streit, der Entzweiung und den großen Konflikten, die gerade überall präsent sind.
Daniel Mason erzählt von einem Akademikerpaar, das mit seinen Kindern von Kalifornien für ein Jahr nach Vermont zieht und dort auf eine ziemlich eigenwillige Dorfgemeinschaft trifft. Als Stadtkind hab ich mich auch oft beim Augenrollen ertappt. Es geht um Wissenschaft und Verschwörungstheorien, um Zugehörigkeit und Außenseitertum, um Menschen, die sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie die Welt funktioniert. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – entsteht zwischen ihnen etwas überraschend Warmes und Verbindendes.
Das Buch ist skurril, manchmal absurd und oft einfach richtig lustig, allerdings nicht auf eine plakative HAHA-Art. Gleichzeitig steckt darin so viel Menschlichkeit. Mason nimmt seine Figuren ernst, ohne ihre Schrullen allzu ernst zu nehmen und niemand muss am Ende dieselbe Meinung haben, damit Menschen miteinander auskommen können.
Genau das hat für mich den besonderen Reiz dieses Romans ausgemacht. In einer Zeit, in der so vieles darauf hinauszulaufen scheint, sich voneinander abzugrenzen und in „wir“ und „die anderen“ einzuteilen, erzählt Landleute davon, wie Menschen trotz ihrer Unterschiede miteinander leben können.
Kein Buch, das die Weltprobleme lösen will. Aber eines, das für ein paar Stunden daran erinnert, dass Menschen neugierig, skurril, aber gleichsam auch hilfsbereit und gemeinschaftsfähig sein können. Für mich war Landleute deshalb ein kleines Gute-Laune-Pflaster. Und manchmal ist genau das die richtige Lektüre.
Daniel Mason erzählt von einem Akademikerpaar, das mit seinen Kindern von Kalifornien für ein Jahr nach Vermont zieht und dort auf eine ziemlich eigenwillige Dorfgemeinschaft trifft. Als Stadtkind hab ich mich auch oft beim Augenrollen ertappt. Es geht um Wissenschaft und Verschwörungstheorien, um Zugehörigkeit und Außenseitertum, um Menschen, die sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie die Welt funktioniert. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – entsteht zwischen ihnen etwas überraschend Warmes und Verbindendes.
Das Buch ist skurril, manchmal absurd und oft einfach richtig lustig, allerdings nicht auf eine plakative HAHA-Art. Gleichzeitig steckt darin so viel Menschlichkeit. Mason nimmt seine Figuren ernst, ohne ihre Schrullen allzu ernst zu nehmen und niemand muss am Ende dieselbe Meinung haben, damit Menschen miteinander auskommen können.
Genau das hat für mich den besonderen Reiz dieses Romans ausgemacht. In einer Zeit, in der so vieles darauf hinauszulaufen scheint, sich voneinander abzugrenzen und in „wir“ und „die anderen“ einzuteilen, erzählt Landleute davon, wie Menschen trotz ihrer Unterschiede miteinander leben können.
Kein Buch, das die Weltprobleme lösen will. Aber eines, das für ein paar Stunden daran erinnert, dass Menschen neugierig, skurril, aber gleichsam auch hilfsbereit und gemeinschaftsfähig sein können. Für mich war Landleute deshalb ein kleines Gute-Laune-Pflaster. Und manchmal ist genau das die richtige Lektüre.