Ein Spaß, ein Erlebnis und auch eine Herausforderung
Dies ist das schrägste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Dabei ist das Thema ganz harmlos. Eine Familie zieht aufs Land.
Natürlich ist es ein Kulturschock, wenn man von Kalifornien nach Vermont zieht, aber Miles und Kate sind bereit, ihren Horizont zu erweitern. Kate lockt die Gastprofessur, die man ihr angeboten hat und Miles ist flexibel. Seine Doktorarbeit schiebt er schon ewig vor sich her, vielleicht bringen ihn neue Impulse sogar nach vorne. Die Kinder maulen vorübergehend, aber Schnee und ein Skikurs sind gute Argumente.
Mit wunderfeinem Humor, leise, ausgesucht und bissig, erzählt James Mason wie diese Familie in ein Abenteuer aufbricht und sich einlebt. Anfangs haben sie noch nicht einmal Namen, da ist der Mann, die Frau, der Junge, das Mädchen und der Hund Giuseppe. Später gibt es ein wahres Namensfeuerwerk, das gipfelt in „Snowflake Bentley“ oder „ Nausicaa Torres-Lakeman“.
Seine Erzählfreude ist überbordend, mit ewig langen Sätzen. Schlenker über Schlenker illustriert die Situation, nimmt das amerikanische Landleben aufs Korn, genau wie den verklärten Blick intellektueller Stadtmenschen darauf. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, allerlei erlesene Formulierung bewundert, aber auch ab und an gedacht: Meine Güte, das ist weitschweifig! Der Text ist brillant und erfordert Geduld.
Die Situation spitzt sich zu, Miles trifft immer skurrilere Typen und ist offen für alles außer seiner Doktorarbeit. Selbst Verschwörungstheorien haben doch auch interessante Aspekte. Man liest und staunt: Wie viel Fantasie muss man haben, um sich so viele absurde Details auszudenken!
Dieses Buch ist ein Spaß, ein Erlebnis und auch eine Herausforderung. Ich musste mich ein klein wenig durchbeißen, bin aber froh, es getan zu haben. Dicke Empfehlung!
Natürlich ist es ein Kulturschock, wenn man von Kalifornien nach Vermont zieht, aber Miles und Kate sind bereit, ihren Horizont zu erweitern. Kate lockt die Gastprofessur, die man ihr angeboten hat und Miles ist flexibel. Seine Doktorarbeit schiebt er schon ewig vor sich her, vielleicht bringen ihn neue Impulse sogar nach vorne. Die Kinder maulen vorübergehend, aber Schnee und ein Skikurs sind gute Argumente.
Mit wunderfeinem Humor, leise, ausgesucht und bissig, erzählt James Mason wie diese Familie in ein Abenteuer aufbricht und sich einlebt. Anfangs haben sie noch nicht einmal Namen, da ist der Mann, die Frau, der Junge, das Mädchen und der Hund Giuseppe. Später gibt es ein wahres Namensfeuerwerk, das gipfelt in „Snowflake Bentley“ oder „ Nausicaa Torres-Lakeman“.
Seine Erzählfreude ist überbordend, mit ewig langen Sätzen. Schlenker über Schlenker illustriert die Situation, nimmt das amerikanische Landleben aufs Korn, genau wie den verklärten Blick intellektueller Stadtmenschen darauf. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, allerlei erlesene Formulierung bewundert, aber auch ab und an gedacht: Meine Güte, das ist weitschweifig! Der Text ist brillant und erfordert Geduld.
Die Situation spitzt sich zu, Miles trifft immer skurrilere Typen und ist offen für alles außer seiner Doktorarbeit. Selbst Verschwörungstheorien haben doch auch interessante Aspekte. Man liest und staunt: Wie viel Fantasie muss man haben, um sich so viele absurde Details auszudenken!
Dieses Buch ist ein Spaß, ein Erlebnis und auch eine Herausforderung. Ich musste mich ein klein wenig durchbeißen, bin aber froh, es getan zu haben. Dicke Empfehlung!