Ein ziemlich schräger Neuanfang

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shilo Avatar

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Als Miles mit seiner Frau Kate und den beiden Kindern für ein Jahr aufs Land zieht, möchte er eigentlich endlich seine Doktorarbeit fertigstellen. Stattdessen lernt er dort viele neue Menschen kennen und erlebt Dinge, mit denen er so nicht gerechnet hat. Gerade die Begegnungen mit den eigenwilligen Bewohnern und seine ersten Versuche beim Skilanglauf und Sensenmähen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Vieles in diesem Roman ist ziemlich ungewöhnlich. Die Gruppe, die an eine Welt unter der Erde glaubt, war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fand ich es interessant zu beobachten, wie Miles immer mehr in diese Gemeinschaft hineinrutscht. Was zuerst wie eine etwas schräge Ablenkung wirkt, bekommt nach und nach eine andere Bedeutung. Dabei merkt man mit der Zeit, dass Miles selbst nicht mehr alles so sieht wie am Anfang.
Beim Lesen fand ich es interessant, wie Daniel Mason die Menschen auf dem Land beschreibt. Die Dorfbewohner sind teilweise schon ziemlich eigen und auch Miles schaut anfangs mit dem Blick eines Städters auf diese für ihn ungewohnte Welt. Seine Beobachtungen haben mir dabei manches Mal ein Schmunzeln entlockt.
An manchen Stellen war mir das Ganze etwas zu ausführlich. Auch mit einigen der ungewöhnlichen Einfälle musste ich erst einmal warm werden.
Trotzdem wollte ich wissen, wie es mit Miles weitergeht, weil man nicht immer vorhersehen kann, was als Nächstes passiert. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn mich nicht alles gleichermaßen angesprochen hat. Einige Begegnungen und Situationen sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben.
Die vielen unterschiedlichen Figuren und die manchmal ziemlich schrägen Situationen geben dem Buch seinen eigenen Charakter.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.