Eine neue Welt erkunden

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cadoli Avatar

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Wegen ihres Hundes Guiseppe, ein Lagotto Romagnolo reisen ein Mann, seine Frau und ihre beiden Kinder statt zu fliegen, was wesentlich kürzer wäre mit dem Auto von Kalifornien nach Vermont an die Ostküste.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir die Namen der einzelnen Familienmitglieder.
Der Frau wurde dort für ein Jahr eine Gastprofessur angeboten und der Mann, der seit 14 Jahren immer noch nach dem Thema für seine Dissertation sucht, möchte nun dort diese endlich erfolgreich beenden. Alle haben eine ziemlich genaue Vorstellung wie das Leben dort für sie aussehen würde.
Schon die Reise ist ein wechselvolles Erlebnis für die vier. Daniel Mason schreibt sehr humorvoll, mit feinen Gespür über das Leben von Kate und Miles und den beiden Kindern Wesley und Olive. Miles übernimmt die Rolle des Hausmanns, fährt die Kinder zur Schule, unterstützt sie bei ihren schulischen Aktivitäten. Taucht aber auch gleichzeitig immer tiefer in das Landleben ein. Eine skurrile Begegnung nach der anderen macht er dabei und immer mehr Bewohner lernt er kennen.
Es hat mit sehr gut gefallen ihn zu begleiten, auch in die "Hohlwelt" abzutauchen, über mysteriöse Legenden und Vorstellungen nachzudenken. Eine bunte Minute im Radio sorgte für allerlei Kurzweil.
Der Roman sehr kurzweilig, mitunter auch überspitzt - vielleicht sollte man auch offen für Neues sein, so wie Miles um davon völlig begeistert zu sein.
Mir gefiel die Geschichte gut, auch das Cover verdient zurecht besondere Anerkennung