Hallihallo! Willkommen bei Familie Krzelewski-Petrosian
Kate bekommt eine einjährige Gastprofessur an einem College in Vermont angeboten. Gemeinsam mit den beiden Kindern Wesley und Olive macht sie sich mit ihrem Mann Miles und dem Hund auf den Weg. Einmal quer durch die USA, von Kalifornien nach Vermont. Miles schreibt schließlich schon seit 14 Jahren an seiner Doktorarbeit und kann das theoretisch auch im neuen Zuhause tun. Theoretisch. Denn irgendwie scheint jeder von ihnen nicht nur eine Veränderung, sondern auch ein kleines Abenteuer zu suchen. Und genau das bekommen sie.
Miles macht nämlich alles, nur nicht an seiner Doktorarbeit weiterzuschreiben. Kaum entdeckt er etwas Neues, ist seine Aufmerksamkeit schon wieder woanders. Kurz begeistert, voller Neugier und mit Feuereifer dabei, nur um wenig später den nächsten faszinierenden Gedanken zu verfolgen. Sein Fokus hat ungefähr die Halbwertszeit einer Seifenblase. Und genau diese kindliche Neugier macht ihn zu einem aufmerksamen Entdecker seiner neuen Umgebung.
Ich liebe es, wie sich die Geschichte ganz langsam entfaltet. Aus dem Mann und der Frau werden Miles und Kate, aus dem Hund Giuseppe. Und Giuseppe ist ein Lagotto Romagnolo, ein hypoallergener Hund, der ursprünglich für die Trüffelsuche gezüchtet wurde. Dass sich diese Gene in seiner neuen Umgebung nicht lange unterdrücken lassen, versteht sich fast von selbst.
Daniel Mason ist ein begnadeter Beobachter. Er schaut ganz genau hin und schafft es, selbst kleinste Eigenheiten so detailliert einzufangen, dass ich die Menschen vor meinem inneren Auge förmlich vor mir gesehen habe. Dabei reiht sich eine witzige Anekdote an die nächste, eine skurrile Erfahrung folgt auf die andere und irgendwo dazwischen tauchen die wunderbar illustren Zeitgenossen auf: die Bunte Minute, die eigentlich eine Stunde dauert, der Rat Man of Vermont, Whiskey, Andrei, Miss Kayleigh, Bjørn, Snowflake Bentley, Nausicaa und schließlich die Hohlerdler.
Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, was mich mehr amüsiert: die Landleute selbst oder Miles' unstillbare Neugier auf sie.
Und genau darin liegt für mich der besondere Charme dieses Romans. Daniel Mason erzählt nicht einfach vom Landleben. Er erzählt von den Menschen, die es zu dem machen, was es ist. Von ihren Eigenheiten, ihren kleinen Absurditäten und ihren ganz persönlichen Geschichten. Und obwohl vieles herrlich schräg und manchmal völlig absurd ist, steckt darin immer auch etwas Warmes und Menschliches.
Nicht nur das Landleben, sondern vor allem die Landleute haben es in sich. Herrlich skurril, erfrischend anders und mit einem warmherzigen Unterton. Ein Buch, bei dem ich mich einfach treiben lassen und immer wieder staunen durfte.
Miles macht nämlich alles, nur nicht an seiner Doktorarbeit weiterzuschreiben. Kaum entdeckt er etwas Neues, ist seine Aufmerksamkeit schon wieder woanders. Kurz begeistert, voller Neugier und mit Feuereifer dabei, nur um wenig später den nächsten faszinierenden Gedanken zu verfolgen. Sein Fokus hat ungefähr die Halbwertszeit einer Seifenblase. Und genau diese kindliche Neugier macht ihn zu einem aufmerksamen Entdecker seiner neuen Umgebung.
Ich liebe es, wie sich die Geschichte ganz langsam entfaltet. Aus dem Mann und der Frau werden Miles und Kate, aus dem Hund Giuseppe. Und Giuseppe ist ein Lagotto Romagnolo, ein hypoallergener Hund, der ursprünglich für die Trüffelsuche gezüchtet wurde. Dass sich diese Gene in seiner neuen Umgebung nicht lange unterdrücken lassen, versteht sich fast von selbst.
Daniel Mason ist ein begnadeter Beobachter. Er schaut ganz genau hin und schafft es, selbst kleinste Eigenheiten so detailliert einzufangen, dass ich die Menschen vor meinem inneren Auge förmlich vor mir gesehen habe. Dabei reiht sich eine witzige Anekdote an die nächste, eine skurrile Erfahrung folgt auf die andere und irgendwo dazwischen tauchen die wunderbar illustren Zeitgenossen auf: die Bunte Minute, die eigentlich eine Stunde dauert, der Rat Man of Vermont, Whiskey, Andrei, Miss Kayleigh, Bjørn, Snowflake Bentley, Nausicaa und schließlich die Hohlerdler.
Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, was mich mehr amüsiert: die Landleute selbst oder Miles' unstillbare Neugier auf sie.
Und genau darin liegt für mich der besondere Charme dieses Romans. Daniel Mason erzählt nicht einfach vom Landleben. Er erzählt von den Menschen, die es zu dem machen, was es ist. Von ihren Eigenheiten, ihren kleinen Absurditäten und ihren ganz persönlichen Geschichten. Und obwohl vieles herrlich schräg und manchmal völlig absurd ist, steckt darin immer auch etwas Warmes und Menschliches.
Nicht nur das Landleben, sondern vor allem die Landleute haben es in sich. Herrlich skurril, erfrischend anders und mit einem warmherzigen Unterton. Ein Buch, bei dem ich mich einfach treiben lassen und immer wieder staunen durfte.