Mit einem Augenzwinkern geschrieben
Kate und Miles fahren mit ihren beiden Kindern von Kalifornien an die Ostküste. Die begnadete Kate hat eine Gastprofessur ergattert und Miles will die Zeit und die neue Umgebung nutzen um, nach nunmehr zwölf Jahren, seine Doktorarbeit zu beenden. Miles sitzt auf dem Beifahrersitz, er hatte sich zwischenzeitlich einiger Verkehrssünden schuldig gemacht. Auf ihm thront der Familienhund Guiseppe, ein Lagotto Romangolo, weil zwischen den Kindern eine Kiste Goldfisch-Cracker steht. Sie kauften den Wasserhund, weil er nahezu frei von unnötigem Fellverlust ist. Die lange Strecke fuhren sie einzig und allein dem Hund zuliebe, um ihm die Quarantäne zu ersparen. Sie hatten ein kleines Haus gefunden, dessen Vermieter sie kostenfrei wohnen ließ, sofern sie sich bereit erklärten, neben dem Wohnen nach dem rechten zu sehen. Auf dem Rücksitz werkelten Olive und Wesley seit sieben Stunden auf den großmütterlichen Webrahmen und zauberten Topflappen. Als die sieben Tüten mit den bunten Bändern aufgebraucht waren, quengelten die Kinder. Sie sollten sich doch mal die schöne Landschaft anschauen, insistierte Kate. Doch die Landschaft hatte nichts zu bieten, als den drei Meter breiten Randstreifen aus Gras, der den Highway umgab.
Als sie nach Tagen endlich ankamen, schliefen Olive, Wesley und Guiseppe gerade. Kate und Miles schlichen aus dem Auto, um sich erst einmal alleine umzusehen und herauszufinden, ob das Haus des Wirtschaftswissenschaftlers Norbert Rumphius Schwächen vorzuweisen hatte. Das hatte es nicht. Es war alleinstehend, nahe eines Waldstücks gelegen, mit großem Garten. Sie fanden den Schlüssel wie versprochen unter einem Pfefferminzblumentöpfchen. Innen war alles unkonventionell, links das Wohnzimmer mit einem unversehrten Holztisch, zwei Sofas, makellosem Holzboden und weißem Teppich. „Du hast ihm gesagt, dass wir Kinder haben?“ „Kinder ja.“ „Hast du ihm auch gesagt, dass wir einen Hund haben?“
Fazit: Der Schriftsteller, Psychiater und Assistenzprofessor für Psychiatrie hat in diesem Roman eine amerikanische Familie gezeichnet, die von der Stadt nach Vermont zieht, damit Kate Literatur unterrichten kann. Ihr Mann konnte sich in zwölf Jahren noch nicht so recht auf das Thema seiner Doktorarbeit festlegen. Er liebt die russischen Dichter und möchte seine Dissertation den russischen Volksmärchen widmen. Bauern, die sich in magische Wesen verwandeln, Bauern, die sich gegenseitig umbringen und treulose Bäuerinnen, die ihren Männern Hörner aufsetzen, schweben ihm vor. Während Kate sich mit Leichtigkeit einlebt, scheitert Miles an der Akzeptanz der Landleute für seine Rolle als Hausmann. Er trifft immer wieder auf skurrile Persönlichkeiten und findet allerlei Ablenkung vom Dissertationsalltag. Zufällig driftet er in eine Gruppe von Leuten, die ganz ernsthaft an eine unterirdische Welt glauben. Eine neue Sphäre in der Erde sozusagen. Daniel Mason schreibt sehr unterhaltsam mit feinem Humor, der ein wenig an John Irving erinnert. Der Autor vieler Bücher (New York Times Bestsellerautor), die in zwanzig Sprachen übersetzt wurden, kann definitiv schreiben und die Situationskomik und Kreativität ist bewundernswert. So richtig abgeholt hat die Geschichte mich persönlich allerdings nicht. Es geht um den Wunsch nach Veränderung, Prokrastination und das Suchen.
Als sie nach Tagen endlich ankamen, schliefen Olive, Wesley und Guiseppe gerade. Kate und Miles schlichen aus dem Auto, um sich erst einmal alleine umzusehen und herauszufinden, ob das Haus des Wirtschaftswissenschaftlers Norbert Rumphius Schwächen vorzuweisen hatte. Das hatte es nicht. Es war alleinstehend, nahe eines Waldstücks gelegen, mit großem Garten. Sie fanden den Schlüssel wie versprochen unter einem Pfefferminzblumentöpfchen. Innen war alles unkonventionell, links das Wohnzimmer mit einem unversehrten Holztisch, zwei Sofas, makellosem Holzboden und weißem Teppich. „Du hast ihm gesagt, dass wir Kinder haben?“ „Kinder ja.“ „Hast du ihm auch gesagt, dass wir einen Hund haben?“
Fazit: Der Schriftsteller, Psychiater und Assistenzprofessor für Psychiatrie hat in diesem Roman eine amerikanische Familie gezeichnet, die von der Stadt nach Vermont zieht, damit Kate Literatur unterrichten kann. Ihr Mann konnte sich in zwölf Jahren noch nicht so recht auf das Thema seiner Doktorarbeit festlegen. Er liebt die russischen Dichter und möchte seine Dissertation den russischen Volksmärchen widmen. Bauern, die sich in magische Wesen verwandeln, Bauern, die sich gegenseitig umbringen und treulose Bäuerinnen, die ihren Männern Hörner aufsetzen, schweben ihm vor. Während Kate sich mit Leichtigkeit einlebt, scheitert Miles an der Akzeptanz der Landleute für seine Rolle als Hausmann. Er trifft immer wieder auf skurrile Persönlichkeiten und findet allerlei Ablenkung vom Dissertationsalltag. Zufällig driftet er in eine Gruppe von Leuten, die ganz ernsthaft an eine unterirdische Welt glauben. Eine neue Sphäre in der Erde sozusagen. Daniel Mason schreibt sehr unterhaltsam mit feinem Humor, der ein wenig an John Irving erinnert. Der Autor vieler Bücher (New York Times Bestsellerautor), die in zwanzig Sprachen übersetzt wurden, kann definitiv schreiben und die Situationskomik und Kreativität ist bewundernswert. So richtig abgeholt hat die Geschichte mich persönlich allerdings nicht. Es geht um den Wunsch nach Veränderung, Prokrastination und das Suchen.