Mit offenen Augen und ganz viel Herz
Von Daniel Mason kenne ich „Der Wintersoldat“ und „Oben in den Wäldern“, beides Romane, die durch ihre sprachliche Qualität, ihren Detailreichtum und die behutsamen Beschreibungen der vielfältigen, menschlichen Schicksale beeindrucken.
Nun also „Landleute“, was sich näherungsweise in diesen Kanon einreiht. Ein kalifornisches Ehepaar, Miles und Kate, beides Literaturwissenschaftler, packt die Koffer und macht sich mit Kindern und Trüffelhund auf den Weg ins ländliche Vermont, denn dort wurde Kate eine Gastprofessur an einem renommierten College angeboten. Nach der Ankunft stürzt sie sich sogleich in die Arbeit, die Kinder finden sich im Schulalltag zurecht, und auch Miles, Ich-Erzähler, Stay-at-home-Dad und bereits über ein Jahrzehnt mit seiner Promotion beschäftigt, hat den Kulturschock schnell verarbeitet und taucht ein in das ländliche Leben, „studiert“ nun die Landbevölkerung.
Diese Beschreibungen sind Mason außerordentlich gut gelungen, aber ich muss gestehen, das habe ich auch nicht anders erwartet. Sprachlich wie immer auf hohem Niveau schildert er die unterschiedlichsten Charaktere und teilweise auch skurrile Szenen, die an Absurdität nicht zu überbieten sind. Er beobachtet mit kindlichem Erstaunen die „Landleute“, die ihm in seinem neuen Leben begegnen, geht warmherzig und nachsichtig mit ihnen um, legt über all den Humor eine warme Decke aus Empathie und Melancholie.
Ein Roman mit Herz für alle, die mit offenen Augen und kindlichem Erstaunen durch die Welt gehen. Lesen!
Nun also „Landleute“, was sich näherungsweise in diesen Kanon einreiht. Ein kalifornisches Ehepaar, Miles und Kate, beides Literaturwissenschaftler, packt die Koffer und macht sich mit Kindern und Trüffelhund auf den Weg ins ländliche Vermont, denn dort wurde Kate eine Gastprofessur an einem renommierten College angeboten. Nach der Ankunft stürzt sie sich sogleich in die Arbeit, die Kinder finden sich im Schulalltag zurecht, und auch Miles, Ich-Erzähler, Stay-at-home-Dad und bereits über ein Jahrzehnt mit seiner Promotion beschäftigt, hat den Kulturschock schnell verarbeitet und taucht ein in das ländliche Leben, „studiert“ nun die Landbevölkerung.
Diese Beschreibungen sind Mason außerordentlich gut gelungen, aber ich muss gestehen, das habe ich auch nicht anders erwartet. Sprachlich wie immer auf hohem Niveau schildert er die unterschiedlichsten Charaktere und teilweise auch skurrile Szenen, die an Absurdität nicht zu überbieten sind. Er beobachtet mit kindlichem Erstaunen die „Landleute“, die ihm in seinem neuen Leben begegnen, geht warmherzig und nachsichtig mit ihnen um, legt über all den Humor eine warme Decke aus Empathie und Melancholie.
Ein Roman mit Herz für alle, die mit offenen Augen und kindlichem Erstaunen durch die Welt gehen. Lesen!