sarkastisch

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Daniel Mason Landleute Erscheinungsdatum 24.09.2026 Verlag C.H. Beck
Seitenzahl 349
Daniel Philippe Mason (* 1976) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Psychiater, der seit 2002 diverswe Romane und Erzählungen veröffentlicht hat. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, überraschend 2024 mitdem Hamburger Literaturpreis für die Übersetzung von Oben in den Wäldern

Die Handlung ist schnell erzählt. Ein Mann und eine Frau wechseln ihren Lebensort und fahren dazu einmal quer durch die USA mit dem Auto nach Vermont.
Der erste kleinere Teil befasst sich mit den Erlebnissen auf dieser langen Fahrt . Erst im Laufe dieser Fahrt lernen wir die Namen zunächst der Kinder und dann der Eltern kennen. Ein interessanter Anfangsplot , der uns da begegnet.
Der zweite Teil erzählt uns dann, wie diese Familie mit der Wirklichkeit des Landlebens in einem kleinen Ort konfrontiert wird und dort hineinwächst.
Ich-Erzähler ist Miles (nachdem wir seinen Namen kennen gelernt haben). Während seine Frau Kate eine Gastprofessur (der Wechselgrund) annimmt, lernen wir einen Miles kennen, der nicht so recht weiß, was er mit dem Leben anfangen soll.
Er ist die Person, der tief in das Landleben eintaucht und diverse Erfahrungen jeglicher Art macht.
Was das Buch für mich so toll und unheimlich lesenswert macht, ist der tiefgründige Humor, teilweise Sarkasmus und Ironie , vor dem jedes Kapitel strotzt. Es geht um banale Dinge aber auch Lebensphilosophien bis hin zu Phantasien. Eine Seite des Landlebens wird hier aufgezeigt, die ich noch nie so beeindruckend gelesen habe.
Gegen Ende allerdings verläuft sich der Autor ein wenig , der Lesefluss geht etwas verloren, weiter will ich aber hier nicht spoilern.
Insgesamt dennoch sehr empfehlenswert und sehr gut zu lesen.