sehr speziell

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marcialoup Avatar

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Mich hinterläßt der Roman eher zwiespältig. Er trifft nicht ganz meinen Geschmack und ich habe mich stellenweise ziemlich durchgequält. Dabei hat der Roman durchaus seine guten Seiten. Auf jeden Fall schafft es der Autor, Humorvolles und Skurriles zu verbinden, ebenso Normalität und Absurditäten. Er schafft es aber nicht, mir die Charaktere richtig nah zu bringen. Es hat alles einen gleichmäßigen Erzählton, der zwar unterhaltsam ist, aber mir zu oberflächlich bleibt.

Zunächst waren die ersten Seiten über die Ansprache der Personen gewöhnungsbedürftig, was aber zur Entwicklung der Geschichte gehört. Miles und Kate und ihre beiden Kinder werden mit „die Frau“, „der Mann“, „der Sohn“ und „die Tochter“ angesprochen. Einzig Giuseppe der Hund wird schon früh beim Namen genannt. Aber auch die Familie wird im Verlauf mit ihrem Namen angesprochen nachdem Olive, die Tochter, ein Bild von der Familie gemalt hat, als sie in ihrem neuen Zuhause ankamen, denn die Familie ist von Kalifornien aufs Land gezogen, hat den weiten Weg mit dem Auto zurückgelegt und kommt im Landleben an.
Miles, der Erzähler, will hoffentlich endlich seine seit Jahrzehnten schwelende Doktorarbeit abschließen, doch den Umzug ausgelöst hat seine Frau, die als Gastprofessorin für ein Jahr eine Stelle angeboten bekommen hat. Miles dagegen läßt sich mehr und mehr auf das Landleben ein und trifft auf eigenartige Leute, ungewöhnliche Begegnungen und interessante Lebensgeschichten.
Als dann später noch die Theorie der Hohlwelt hinzukam, war ich interessenmäßig nicht mehr so dabei.

Ich konnte dem Roman nicht so viel abgewinnen.