Seltsam, aber liebenswert
„Landleute“ ist ein angenehm schräger, sehr kurzer Roman über Miles, der mit seiner Familie für ein Jahr aufs Land zieht, um endlich seine seit Jahren aufgeschobene Doktorarbeit fertigzustellen. Stattdessen verliert er sich zunehmend in den Eigenheiten seiner neuen Nachbarschaft: Skilanglauf, Sensenmähen und eine Gruppe Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt, werden zu seinem ganz persönlichen Eskapismus.
Besonders gefallen hat mir, wie Daniel Mason aus diesen skurrilen Begegnungen etwas Warmherziges und überraschend Nachdenkliches macht. Das Buch nimmt seine Figuren nie wirklich ernst, macht sich aber ebenso wenig über sie lustig. Gerade diese Mischung aus absurdem Humor, leiser Gesellschaftssatire und einer gewissen Melancholie hat für mich funktioniert. Gleichzeitig ist „Landleute“ wirklich sehr kurz, fast schon zu kurz. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Figuren und vor allem Miles’ zunehmende Faszination für diese eigentümliche Welt etwas ausführlicher erzählt werden. So bleibt am Ende ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer Roman, der mich vor allem durch seine Skurrilität im Gedächtnis behalten wird.
Besonders gefallen hat mir, wie Daniel Mason aus diesen skurrilen Begegnungen etwas Warmherziges und überraschend Nachdenkliches macht. Das Buch nimmt seine Figuren nie wirklich ernst, macht sich aber ebenso wenig über sie lustig. Gerade diese Mischung aus absurdem Humor, leiser Gesellschaftssatire und einer gewissen Melancholie hat für mich funktioniert. Gleichzeitig ist „Landleute“ wirklich sehr kurz, fast schon zu kurz. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Figuren und vor allem Miles’ zunehmende Faszination für diese eigentümliche Welt etwas ausführlicher erzählt werden. So bleibt am Ende ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer Roman, der mich vor allem durch seine Skurrilität im Gedächtnis behalten wird.