skurril-schräge Geschichte
"Landleute" ist der neuste Roman von Autor Daniel Mason. Als gebundene Hardcoverausgabe ist der Titel vor fünf Tagen im C.H.Beck-Verlag mit ca. 349 Seiten erschienen. Das Coverbild ist interessant anzusehen und bietet gerade nach Ende der Lektüre Raum zur Interpretation.
Zum Inhalt: Miles und Kate ziehen mit ihren Kindern für ein Jahr aufs Land. Hier möchte Miles die neu gewonnene Ruhe nutzen, um seine Doktorarbeit endlich zu Ende zu schreiben - wohlgemerkt 12 Jahre später als geplant. Doch während seine Frau als Gastprofessorin beruflich aufblüht, begegnet ihm die neue Nachbarschaft vor allem von ihrer kuriosen Seite. Umgeben von kauzigen Sonderlingen und Lokallegenden dringt Miles immer tiefer ins Landleben ein, das ihm neue Ablenkungsmöglichkeiten bietet: Er lernt Skilanglauf und Sensenmähen und wird Mitglied einer Gruppe verschrobener Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt...
Für mich hat sich der Schreibstil von Autor Daniel Mason gerade zu Beginn des Romans als recht gewöhnungsbedürftig herausgestellt. So werden Miles und Kate lediglich mit den Substantiven 'der Mann' und 'die Frau' sowie deren Kinder mit 'die Kinder' bezeichnet. Nach einigen Kapiteln habe ich mich an diese Erzählweise anpassen können und sodann erlebte ich ein herrlich skurril-schräges Lesevergnügen.
Daniel Mason schreibt sehr ironisch und lässt den Leser an mehr als nur ein paar Stellen schmunzeln. Das ländliche Amerika wird als kurios und mit einigen besonderen Bewohnern bevölkert beschrieben.
Das Ende ist in sich schlüssig und schließt den Roman gelungen ab. Einzig die 'Hohlwelt' habe ich als etwas überspitzt und übertrieben wahrgenommen. Ansonsten aber eine Leseempfehlung für diesen skurril-schrägen Roman. Vier Sterne!
Zum Inhalt: Miles und Kate ziehen mit ihren Kindern für ein Jahr aufs Land. Hier möchte Miles die neu gewonnene Ruhe nutzen, um seine Doktorarbeit endlich zu Ende zu schreiben - wohlgemerkt 12 Jahre später als geplant. Doch während seine Frau als Gastprofessorin beruflich aufblüht, begegnet ihm die neue Nachbarschaft vor allem von ihrer kuriosen Seite. Umgeben von kauzigen Sonderlingen und Lokallegenden dringt Miles immer tiefer ins Landleben ein, das ihm neue Ablenkungsmöglichkeiten bietet: Er lernt Skilanglauf und Sensenmähen und wird Mitglied einer Gruppe verschrobener Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt...
Für mich hat sich der Schreibstil von Autor Daniel Mason gerade zu Beginn des Romans als recht gewöhnungsbedürftig herausgestellt. So werden Miles und Kate lediglich mit den Substantiven 'der Mann' und 'die Frau' sowie deren Kinder mit 'die Kinder' bezeichnet. Nach einigen Kapiteln habe ich mich an diese Erzählweise anpassen können und sodann erlebte ich ein herrlich skurril-schräges Lesevergnügen.
Daniel Mason schreibt sehr ironisch und lässt den Leser an mehr als nur ein paar Stellen schmunzeln. Das ländliche Amerika wird als kurios und mit einigen besonderen Bewohnern bevölkert beschrieben.
Das Ende ist in sich schlüssig und schließt den Roman gelungen ab. Einzig die 'Hohlwelt' habe ich als etwas überspitzt und übertrieben wahrgenommen. Ansonsten aber eine Leseempfehlung für diesen skurril-schrägen Roman. Vier Sterne!