Skurril und humorvoll
Die Akademiker-Familie Krzelewski-Petrosian, bestehend aus Kate und Miles und ihren Kindern Wesley und Olive, macht sich auf die Reise von Kalifornien ins ländliche Vermont, wo Kate eine einjährige Gastprofessur am College angenommen hat. Schon auf der Reise quer durch die USA laufen die Dinge anders als geplant und im fiktiven Ort Greenbury in Vermont angekommen, muss die Familie einige Hindernisse überwinden, trifft auf Unikate und Verschwörungstheoretiker und letztendlich hat jedes Familienmitglied auch persönliche Krisen zu bewältigen. Hauptcharakter in diesem Roman ist Miles, der nach etlichen Jahren Studium immer noch an seiner Dissertation herumtüftelt. Die Abmachung ist, dass er während des Jahres seine Dissertation beendet und zugleich für den Haushalt zuständig ist. Dieser Plan wird jedoch immer wieder durch skurrile Personen und Ereignisse durchkreuzt, so dass sich Miles immer mehr in einer Welt zwischen Sensenmähen, Skilanglauf und Verschwörungstheorien verliert. Gelingt es ihm am Schluss, seinen Plan zu verwirklichen oder stürzt seine Welt zusammen?
Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen. Daniel Mason schafft es, mit Wortwitz und diversen Kuriositäten, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Miles als Hauptcharakter fand ich sehr gelungen beschrieben, mit seinen wechselnden Spezialinteressen und seiner großen Begeisterungsfähigkeit, welche ihm jedoch letztendlich sehr im Weg steht. Die Geschichte beleuchtet sinnbildlich unter anderem die Spaltung der USA – auf der einen Seite die akademische Welt und auf der anderen die „Landleute“ – ohne zu werten oder mit dem Zeigefinger auf eine Seite zu zeigen und gerade dies fand ich sehr gelungen und abwechslungsreich umgesetzt. Mit der Zeit sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen und meiner Meinung nach hätte die Geschichte gerne noch weiter gehen können.
Ein Roman, der unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.
Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen. Daniel Mason schafft es, mit Wortwitz und diversen Kuriositäten, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Miles als Hauptcharakter fand ich sehr gelungen beschrieben, mit seinen wechselnden Spezialinteressen und seiner großen Begeisterungsfähigkeit, welche ihm jedoch letztendlich sehr im Weg steht. Die Geschichte beleuchtet sinnbildlich unter anderem die Spaltung der USA – auf der einen Seite die akademische Welt und auf der anderen die „Landleute“ – ohne zu werten oder mit dem Zeigefinger auf eine Seite zu zeigen und gerade dies fand ich sehr gelungen und abwechslungsreich umgesetzt. Mit der Zeit sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen und meiner Meinung nach hätte die Geschichte gerne noch weiter gehen können.
Ein Roman, der unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.