Skurrile Gesellschaftssatire?
Eine Art Gesellschaftssatire mit einer Verschwörungstheorie (Hohlwelt), zwar warmherzig u. humorvoll, aber viel zu detailliert und ausufernd
Wir begleiten die Akademikerfamilie Krzelewski-Petrosian bei ihrer Fahrt ‘von einer Welt in die andere’, vom sonnigen Kalifornien ins kalte Vermont, von der Stadt aufs Land. Vom Leben dort haben sie alle ihre eigenen Vorstellungen: der liebenswert gezeichnete Miles möchte endlich seine Doktorarbeit fertigstellen, wird also vorerst Hausmann sein, die durch und durch fröhliche Ehefrau Kate hat für ein Jahr eine Gastprofessur an der dortigen Universität. Sie alle haben ihre eigenen skurrilen Vorstellungen vom Landleben, auch Tochter Olive und Sohn Wesley, der sich mit dem seltsamen Spiel ‘Cosmos’ beschäftigt. Auch Hund Giuseppe ist dabei, der im Buch wichtige Rolle spielt und sich daran macht, im Haus ‘Rattenlinien’ aufzuspüren und auszugraben.
Wir erleben diese ganze skurrile Welt aus der Sicht von Miles, der sich seit 14 Jahren in immer wieder neuen Verzweigungen seiner Doktorarbeit verliert. Er lebt ziemlich planlos daher und während Kate durch ihre berufliche Tätigkeit schnell Anschluss findet, probiert Miles dieses und jenes aus: Mähen mit der Sense, Schädlingsbekämpfung bei einem Obstbauern, Skifahren.
Das alles wird leider in langweilender Ausführlichkeit erzählt, in detaillierten Beschreibungen und Erläuterungen, die vielleicht Miles interessieren, aber den Leser weniger. Diese allzu auswalzende Art zu schreiben ist mein Hauptkritikpunkt.
Noch drastischer wird es aber, als Miles durch Zufall eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern kennenlernt, die an eine ‘Hohlwelt’ glauben. Gefallen hat mir, dass sie warmherzig und hilfsbereit charakterisiert werden, aber diese Welt und ihre genaue Erläuterung war mir zu skurril und abgefahren.
Während die dürftige Handlung größtenteils vor sich hinplätschert, gab es zum Schluss noch einen kleinen 'Plot-Twist' und ein Ende, das sehr gut zum Roman passt und ihn abrundet.
Fazit
Im Ganzen war mir der Roman zu schräg, zu skurril und hat mich ziemlich gelangweilt, woran auch die warmherzigen Personen und die schönen Naturbeschreibungen nichts ändern. Gesellschaftskritisches wurde leider nur nebenbei erwähnt und nicht näher ausgeführt.
Auch wenn es mir nicht sonderlich gefallen hat, mögen andere vielleicht den humorvollen Grundton schätzen und genießen und sich an den geschilderten Absurditäten erfreuen, ich leider nicht.
Wir begleiten die Akademikerfamilie Krzelewski-Petrosian bei ihrer Fahrt ‘von einer Welt in die andere’, vom sonnigen Kalifornien ins kalte Vermont, von der Stadt aufs Land. Vom Leben dort haben sie alle ihre eigenen Vorstellungen: der liebenswert gezeichnete Miles möchte endlich seine Doktorarbeit fertigstellen, wird also vorerst Hausmann sein, die durch und durch fröhliche Ehefrau Kate hat für ein Jahr eine Gastprofessur an der dortigen Universität. Sie alle haben ihre eigenen skurrilen Vorstellungen vom Landleben, auch Tochter Olive und Sohn Wesley, der sich mit dem seltsamen Spiel ‘Cosmos’ beschäftigt. Auch Hund Giuseppe ist dabei, der im Buch wichtige Rolle spielt und sich daran macht, im Haus ‘Rattenlinien’ aufzuspüren und auszugraben.
Wir erleben diese ganze skurrile Welt aus der Sicht von Miles, der sich seit 14 Jahren in immer wieder neuen Verzweigungen seiner Doktorarbeit verliert. Er lebt ziemlich planlos daher und während Kate durch ihre berufliche Tätigkeit schnell Anschluss findet, probiert Miles dieses und jenes aus: Mähen mit der Sense, Schädlingsbekämpfung bei einem Obstbauern, Skifahren.
Das alles wird leider in langweilender Ausführlichkeit erzählt, in detaillierten Beschreibungen und Erläuterungen, die vielleicht Miles interessieren, aber den Leser weniger. Diese allzu auswalzende Art zu schreiben ist mein Hauptkritikpunkt.
Noch drastischer wird es aber, als Miles durch Zufall eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern kennenlernt, die an eine ‘Hohlwelt’ glauben. Gefallen hat mir, dass sie warmherzig und hilfsbereit charakterisiert werden, aber diese Welt und ihre genaue Erläuterung war mir zu skurril und abgefahren.
Während die dürftige Handlung größtenteils vor sich hinplätschert, gab es zum Schluss noch einen kleinen 'Plot-Twist' und ein Ende, das sehr gut zum Roman passt und ihn abrundet.
Fazit
Im Ganzen war mir der Roman zu schräg, zu skurril und hat mich ziemlich gelangweilt, woran auch die warmherzigen Personen und die schönen Naturbeschreibungen nichts ändern. Gesellschaftskritisches wurde leider nur nebenbei erwähnt und nicht näher ausgeführt.
Auch wenn es mir nicht sonderlich gefallen hat, mögen andere vielleicht den humorvollen Grundton schätzen und genießen und sich an den geschilderten Absurditäten erfreuen, ich leider nicht.