ungewöhnliche und unterhaltsame Familiengeschichte
Gleich vorweg, das Buch ist unterhaltsam und kann jedenfalls weiterempfohlen werden.
Schon das Einleitungskapitel mit dem Umzug von Westen nach Osten quer durch die USA bringt einige Stärken des Autors zum Vorschein:
Er setzt gezielt pointierten Witz ein, teils sarkastisch, aber nicht schenkelklopfend. Es wird eine feine Klinge geführt.
Teils wird man irritiert, so wird zu Beginn nur vom „Mann“, der „Frau“ etc. berichtet, später werden dann doch die Namen genannt.
Es ist kein Buch, das man schnell durchliest, dafür werden die Szenen zu genau beschrieben, Sätze mit direkter Rede kommen kaum vor. Man muss konzentriert lesen.
Der Roman regt auch durchaus zum Nachdenken an. Da die erfolgreiche Frau an der Universität, dort der Mann, der in seiner Karriere steckengeblieben ist. Die Frage ist nicht unberechtigt, ob man einem viele Jahre alten Ziel hinterherjagen muss und soll, oder ob sich die Situation und die Wünsche doch geändert haben und eine Umorientierung ebenso in Ordnung ist.
Der Stil erinnerte mich doch immer wieder an andere amerikanische Literaten der Moderne, die sich auf die Darstellung von Familiengeschichten konzentrieren. Die Tiefen und Untiefen des Miteinander werden ausgebreitet. Das Buch liest sich sehr angenehm, die Familienmitglieder sind sympathisch und man möchte immer gerne wissen, wie es weitergeht.
Für Leser, die sich in dem Genre wohlfühlen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen.
Schon das Einleitungskapitel mit dem Umzug von Westen nach Osten quer durch die USA bringt einige Stärken des Autors zum Vorschein:
Er setzt gezielt pointierten Witz ein, teils sarkastisch, aber nicht schenkelklopfend. Es wird eine feine Klinge geführt.
Teils wird man irritiert, so wird zu Beginn nur vom „Mann“, der „Frau“ etc. berichtet, später werden dann doch die Namen genannt.
Es ist kein Buch, das man schnell durchliest, dafür werden die Szenen zu genau beschrieben, Sätze mit direkter Rede kommen kaum vor. Man muss konzentriert lesen.
Der Roman regt auch durchaus zum Nachdenken an. Da die erfolgreiche Frau an der Universität, dort der Mann, der in seiner Karriere steckengeblieben ist. Die Frage ist nicht unberechtigt, ob man einem viele Jahre alten Ziel hinterherjagen muss und soll, oder ob sich die Situation und die Wünsche doch geändert haben und eine Umorientierung ebenso in Ordnung ist.
Der Stil erinnerte mich doch immer wieder an andere amerikanische Literaten der Moderne, die sich auf die Darstellung von Familiengeschichten konzentrieren. Die Tiefen und Untiefen des Miteinander werden ausgebreitet. Das Buch liest sich sehr angenehm, die Familienmitglieder sind sympathisch und man möchte immer gerne wissen, wie es weitergeht.
Für Leser, die sich in dem Genre wohlfühlen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen.