Von Hohlerden und Zusammenhalt

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e.jane Avatar

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In „Landleute“ begleiten wir Miles, wie er nach einem Umzug ins ländliche Vermont tiefer in die Glaubensgemeinschaft der Hohlerdler gerät.
Oder vielleicht doch nicht …?

Vorab habe ich schon in einigen Rezensionen gelesen, dass „Landleute“ ein lustiges Buch sein soll. Und ich kann es nur bestätigen, das Buch wird durch eine besondere Art von Humor geprägt, die mich zwischen den Seiten immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Daniel Mason schafft es, die Geschichte über den recht durchschnittlichen Miles, der sich im ländlichen Amerika langweilt, über 350 Seiten trotzdem so catchy und humorvoll zu schreiben, dass ich nicht anders konnte, als es an einem Wochenende durchzulesen.

Mir gefiel es, wie teilweise ein Netz aus Geschichten entstand, die sich von einem Thema ins nächste woben und uns so einen flüssigen und doch interessanten Erzählstil boten.

Tatsächlich hatte ich gedacht, dass es viel tiefer in die Welt der Verschwörungstheoretiker reingeht, wir mehr darüber erfahren und mit Miles in den Strudel der Theorien gezogen werden. Doch stattdessen blieb dieses Thema recht lange unerwähnt (abgesehen von Hugh bei der Wanderung) und fand erst gegen Ende seinen Raum in der Geschichte.
Was wir hingegen bekamen, war eine wunderbare Erzählung über die Menschen, deren Verbindung und Zusammenhalt, vor allem dann, wenn man ihn am meisten braucht.

"Landleute" ist für mich, gerade im Herbst, eine klare Leseempfehlung, für alle, die es nicht immer hektisch brauchen.