Warmherzig

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musteplume Avatar

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Landleute war mein erster Roman dieses Autors.

Das Buch handelt von einer jungen Familie, die Eltern beide Literaturwissenschaftler, die Kinder schulpflichtig, die nach Vermont ziehen um dort für ein Jahr in einem geliehenen Haus zu leben.

Das könnte genauso gut ein Thriller werden, es ist aber ein sehr warmherziger Gesellschaftsroman geworden.

Kate ist eine sehr erfolgreiche Professorin und findet sofort Anschluss im Uniumfeld, für sie ändert sich eigentlich nicht viel.

Miles schreibt seit etlichen Jahren an seiner Dissertation, jetzt „studiert“ er also die Landbevölkerung.
Aber eigentlich weiß er selbst, dass seine Rolle eher nicht in der Wissenschaft zu finden ist.
Das Buch beschreibt sehr nett und einfühlsam, wie Miles mit den Dorfbewohnern in Kontakt kommt, dabei lernt er eine Menge skurriler Menschen kennen und doch ist dieses Buch nicht gehässig, sondern viel mehr ein Roman über Freundschaft.

Allerdings hätte es das Hohle-Welt-Thema für mich nicht gebraucht. Ist das in Vermont wirklich so verbreitet?
Naja, es zeigt ganz gut, dass auch Verschwörungstheoretiker interessante und nette Menschen sein können.

Ein schönes Buch, der Schreibstil ist fesselnd und humorvoll, das Thema interessant. Ich habe es sehr gerne gelesen.