Die Pariser Modewelt birgt noch Geheimnisse
Ein wirklich toller zweiter Band für eine Dilogie. Mir hat er fast genau so gut gefallen wie der erste. Weiterhin befinden sich die Bouttiers und die Le Blancs in Paris und für Elodie ist nicht klar, wohin die Reise gehen soll. Ebenso ist der Weg für Gabriel und Adam alles andere als vorgezeichnet. Zwar rückt in diesem Band die Mode ein wenig in den Hintergrund, dafür bekommen die Figuren viel Raum für Entwicklung und bringen den Roman auf unterhaltsame und gelungene Weise vorwärts.
Auch wenn es im zweiten Band nun etwas ruhiger zuging, so war es doch sehr schön, die Entwicklung der Charaktere zu beobachten, allen voran Adam. Der ist für mich persönlich auch die interessanteste Figur geworden, da er unglaublich facettenreich ist, und regelrecht über sich hinausgewachsen ist. Toll finde ich, dass man dabei in “seinen” Kapiteln auch seine Gedanken so gut nachvollziehen kann, dass es auch tatsächlich glaubhaft ist, wie er sich entwickelt. Das hat mir wirklich gefallen.
Schön finde ich auch, dass alles gut begründet und erklärt wurde, also warum welche Charaktere was getan haben, wie die Geheimnisse aufgeklärt wurden usw. Allerdings finde ich einiges davon auch nur nachvollziehbar, wenn man sich in die Generation der älteren Figuren auf eine eher altmodische Weise eindenkt, denn ihr Entsetzen über die Beziehung von Gabriel und Elodie bspw. ist angesichts der Tatsache, dass sie eben nicht blutsverwandt sind, einfach völlig überzogen.
Alles in allem habe ich den zweiten Band aber wirklich sehr gerne gelesen und ich hab mich noch mehr in Antonia Wesselings Schreibstil verliebt. Vor allem die sprachlichen Bilder, mit denen verschiedenste Dinge beschrieben werden sind witzig, wortgewandt und auch einfach unglaublich treffend formuliert. Das hat man nicht in vielen Büchern in dieser großen und unterhaltsamen Fülle. Und deshalb kann ich auch beide Bände der Reihe absolut empfehlen.
Auch wenn es im zweiten Band nun etwas ruhiger zuging, so war es doch sehr schön, die Entwicklung der Charaktere zu beobachten, allen voran Adam. Der ist für mich persönlich auch die interessanteste Figur geworden, da er unglaublich facettenreich ist, und regelrecht über sich hinausgewachsen ist. Toll finde ich, dass man dabei in “seinen” Kapiteln auch seine Gedanken so gut nachvollziehen kann, dass es auch tatsächlich glaubhaft ist, wie er sich entwickelt. Das hat mir wirklich gefallen.
Schön finde ich auch, dass alles gut begründet und erklärt wurde, also warum welche Charaktere was getan haben, wie die Geheimnisse aufgeklärt wurden usw. Allerdings finde ich einiges davon auch nur nachvollziehbar, wenn man sich in die Generation der älteren Figuren auf eine eher altmodische Weise eindenkt, denn ihr Entsetzen über die Beziehung von Gabriel und Elodie bspw. ist angesichts der Tatsache, dass sie eben nicht blutsverwandt sind, einfach völlig überzogen.
Alles in allem habe ich den zweiten Band aber wirklich sehr gerne gelesen und ich hab mich noch mehr in Antonia Wesselings Schreibstil verliebt. Vor allem die sprachlichen Bilder, mit denen verschiedenste Dinge beschrieben werden sind witzig, wortgewandt und auch einfach unglaublich treffend formuliert. Das hat man nicht in vielen Büchern in dieser großen und unterhaltsamen Fülle. Und deshalb kann ich auch beide Bände der Reihe absolut empfehlen.