Gefühle lassen sich nicht inszenieren
Die alte Rivalität der Familien Bouttier und Le Blanc, den führenden Pariser Modehäusern, scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Um die Wogen der zahlreichen Skandale zu glätten, gehen Elodie und Adam eine Scheinbeziehung ein. Doch was als cleverer Schachzug der Familienoberhäupter beginnt, entwickelt schnell eine ganz eigene Dynamik. Gefühle lassen sich schließlich nicht inszenieren.
Im Mittelpunkt der Fortsetzung stehen Elodie, Adam und Gabriel, die alle auf ihre Weise zwischen Familiengeheimnissen, alten Intrigen, Machtspielen und den Erwartungen der älteren Generation gefangen sind. Für Elodie geht es dabei um weit mehr als den Machtkampf der beiden Modehäuser. Sie versucht, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter herauszufinden und ringt gleichzeitig mit ihrem Pflichtgefühl und ihren Gefühlen für Gabriel.
Antonia Wesselings Schreibstil hat mir erneut gut gefallen. Er ist modern, nahbar und entwickelt von Beginn an einen angenehmen Lesefluss, sodass ich schnell wieder in die Geschichte eingetaucht bin. Mit den männlichen Protagonisten bin ich allerdings bis zum Schluss nicht ganz warm geworden. Sowohl Gabriel als auch Adam bleiben lange in ihrer Rolle als pflichtbewusste Erben gefangen und ordnen sich den Familienoberhäuptern oft zu widerspruchslos unter. Hier hätte ich mir mehr Mut und Eigenständigkeit gewünscht. Umso mehr überrascht hat mich Claire, die mit ihrer offenen, unvoreingenommenen Art frischen Wind in die Geschichte bringt und für mich zu den stärksten Figuren zählt.
Besonders gefallen hat mir erneut das Setting rund um die Welt der Haute Couture. Davon hätte es für meinen Geschmack sogar noch etwas mehr sein dürfen. Der schwelende Familienkonflikt nimmt dagegen stellenweise sehr viel Raum ein und wirkte auf mich gelegentlich etwas langgezogen.
Trotz kleinerer Längen habe ich Elodie auf ihrem Weg gerne begleitet. Mit dem Ende bin ich absolut versöhnt, denn schließlich findet nicht nur das Herz seinen Weg, sondern auch der Mut, den eigenen zu gehen. 🤍
Im Mittelpunkt der Fortsetzung stehen Elodie, Adam und Gabriel, die alle auf ihre Weise zwischen Familiengeheimnissen, alten Intrigen, Machtspielen und den Erwartungen der älteren Generation gefangen sind. Für Elodie geht es dabei um weit mehr als den Machtkampf der beiden Modehäuser. Sie versucht, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter herauszufinden und ringt gleichzeitig mit ihrem Pflichtgefühl und ihren Gefühlen für Gabriel.
Antonia Wesselings Schreibstil hat mir erneut gut gefallen. Er ist modern, nahbar und entwickelt von Beginn an einen angenehmen Lesefluss, sodass ich schnell wieder in die Geschichte eingetaucht bin. Mit den männlichen Protagonisten bin ich allerdings bis zum Schluss nicht ganz warm geworden. Sowohl Gabriel als auch Adam bleiben lange in ihrer Rolle als pflichtbewusste Erben gefangen und ordnen sich den Familienoberhäuptern oft zu widerspruchslos unter. Hier hätte ich mir mehr Mut und Eigenständigkeit gewünscht. Umso mehr überrascht hat mich Claire, die mit ihrer offenen, unvoreingenommenen Art frischen Wind in die Geschichte bringt und für mich zu den stärksten Figuren zählt.
Besonders gefallen hat mir erneut das Setting rund um die Welt der Haute Couture. Davon hätte es für meinen Geschmack sogar noch etwas mehr sein dürfen. Der schwelende Familienkonflikt nimmt dagegen stellenweise sehr viel Raum ein und wirkte auf mich gelegentlich etwas langgezogen.
Trotz kleinerer Längen habe ich Elodie auf ihrem Weg gerne begleitet. Mit dem Ende bin ich absolut versöhnt, denn schließlich findet nicht nur das Herz seinen Weg, sondern auch der Mut, den eigenen zu gehen. 🤍