Spannende Fortsetzung

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kyra112 Avatar

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Was verbirgt die Familie Bouttiers und was weiß Adam Le Blancs Vater? Während beide Familien ihre Kinder zwischen die Fronten kommen lassen, verbergen sie weiterhin Geheimnisse, die einen Schatten auf die Familienimperien legen.

„Les Bouttiers - Wir sind alle“ von Antonia Wesseling ist der zweite Band der Dilogie „Love Couture“ und er hat sich für mich zu einem regelrechten Krimi entwickelt.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Im Fokus stehen vor allem Elodie und Adam, die als Fakepaar die Presse unterhalten sollen.
Elodie ist hin- und hergerissen. Während sich Adam zu einem guten Freund, teils mit gewissen Vorzügen, entwickelt hat, schlägt ihr Herz immer noch für Gabriel. Doch der kämpft an seiner ganz eigenen Front und scheint Elodie zu ignorieren.
Weiterhin kommt dazu, dass Elodies Familie sie und Adam für ihre Zwecke nutzt, gleiches gilt für Le Blanc.
Adam und Elodie raufen sich zusammen und versuchen gemeinsam den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Im Buch gibt es vier Erzählperspektiven, wobei die Protagonisten Elodie, Gabriel und Adam sind. Die vierte Perspektive kommt im Laufe der Entwicklungen dazu und bringt noch mehr Abwechslung in die ohnehin schon turbulente Geschichte.
Ich finde, dass es Antonia Wesseling besonders gelungen ist, die Emotionen und Gefühle der Hauptcharaktere hervorzuheben. Ihre inneren Konflikte, ihre Denkweisen und Überlegungen, alles ist gut nachvollziehbar und ließ mich regelrecht mitfiebern.
Die Entwicklungen, die sich ergeben, sind in keiner Weise vorhersehbar, meine Meinung sogar nicht mal wirklich zu erahnen.
Im Gesamten finde ich es spannend, wie sich die Charaktere innerhalb der beiden Romane entwickelt haben. Gerade Elodie ist enorm gewachsen, was ihre mentale Stärke betrifft.
Vor allem das Ende hat mich sehr berührt und war ein gelungener Abschluss.

Fazit: Eine super tolle Fortsetzung, deren Lesen sich lohnt. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und geprägt von stolzen Charakteren, die sich nicht durch Imperien beeindrucken lassen.