Vorhersehbar

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vani99 Avatar

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Wer den 1. Teil gelesen hat, kann sich den Ausgang der Dilogie denken.
Der Plot ist vorhersehbar, aber trotzdem fand ich den Schreibstil gut und habe es verschlungen.
Elodie muss eine Fake Beziehung zu Adam führen, doch ihr Herz hängt noch an ihrem Adoptiv Cousin Gabriel, der jetzt auch zufällig der Halbbruder von Adam ist. Dieses Buch lebt von komplizierten Beziehungen und Gefühlen. Ich habe das Gefühl, in diesem Teil weniger von Elodie mitbekommen zu haben und dass der Fokus mehr auf die Boys und die Familie gelegt wurde. Ich hätte mir zum Schluss noch mehr von Adam und seinem Vater gewünscht. Zudem dachte ich, dass Claire ein falsches Spiel spielt und bei Buttiers nur spioniert auf Henris Anweisungen. Ich war daher etwas enttäuscht, dass dieses potenzielle Drama dann doch ins positive gekehrt wurde. An sich fehlt mir am Ende ein bisschen mehr zu der Beziehung von Elodie. Es wurde alles gut aufgebaut, wobei sich das Thema der Verschwiegenheit der Familie schon sehr gezogen hat. Das Ende fand ich jedoch etwas arg abrupt.
Die eingebauten französischen Wörter und Redewendungen machen eigentlich auch keinen Sinn, denn die Charaktere sprechen ja im Grunde untereinander französisch und nicht deutsch. Das feeling für das Setting wurde nicht dadurch ausgelöst, dass man ein paar Mal ein französisches Wort in einen Dialog eingebaut hat. An sich habe ich im Laufe des Buches auch mal vergessen, wo das Setting eigentlich ist, denn Paris war nicht wirklich Präsent.
Ansonsten fand ich den Schreibstil besser als beim ersten Teil, weshalb ich das Buch diesmal auch deutlich schneller weggelesen habe.