Glück wird durch Leid nicht aufgehoben
Der Roman „Leuchtende Schatten“ von Iris Wolff, der ursprünglich bereits 2015 erschien, hat beim Klett-Cotta Verlag eine verdiente Neuauflage erhalten.
Das Buch entführt die Lesenden in ein Stück europäischer Geschichte, das im kollektiven Gedächtnis oft zu kurz kommt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die sehr innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen Ella und Harriet während der Zeit des Zweiten Weltkrieges.
Schauplatz ist Hermannstadt in Siebenbürgen, Rumänien. Für mich war dieser historische Rahmen besonders bereichernd: Ich wusste bisher wenig über die konkreten Auswirkungen des Krieges in dieser Region und konnte mein historisches Wissen durch den Roman erweitern.
Iris Wolff erzählt diese berührende Geschichte in einer sehr ruhigen, poetischen Sprache. Durch ihr entspanntes Erzähltempo und die schönen und detailreichen Beschreibungen konnte ich tief in die Atmosphäre des Romans abtauchen: Die Autorin nimmt uns sehr behutsam auf eine Reise in die Vergangenheit mit.
„Glück wird durch Leid nicht aufgehoben.“ Dieser Satz ist für mich einer der tragenden Sätze des gesamten Buches. Auch der Buchtitel spiegelt genau das widerspiegelt – „Leuchtende Schatten“ – bei aller Dunkelheit, die dieser Krieg – wie zwangsläufig jeder Krieg – mit sich bringt, bleibt die Atmosphäre des Buches nie rein düster. Bis zum Ende überdauert das Leuchten der guten Erinnerungen an Wärme, Zugehörigkeit und die überdauernde Kraft von Freundschaft.
Ein leiser, sprachlich wunderschöner Roman, der ein Licht auf ein wichtiges Stück Zeitgeschichte wirft und zeigt, dass das menschliche Miteinander selbst dunkelste Zeiten übersteht.
Eine klare Leseempfehlung von mir!
Das Buch entführt die Lesenden in ein Stück europäischer Geschichte, das im kollektiven Gedächtnis oft zu kurz kommt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die sehr innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen Ella und Harriet während der Zeit des Zweiten Weltkrieges.
Schauplatz ist Hermannstadt in Siebenbürgen, Rumänien. Für mich war dieser historische Rahmen besonders bereichernd: Ich wusste bisher wenig über die konkreten Auswirkungen des Krieges in dieser Region und konnte mein historisches Wissen durch den Roman erweitern.
Iris Wolff erzählt diese berührende Geschichte in einer sehr ruhigen, poetischen Sprache. Durch ihr entspanntes Erzähltempo und die schönen und detailreichen Beschreibungen konnte ich tief in die Atmosphäre des Romans abtauchen: Die Autorin nimmt uns sehr behutsam auf eine Reise in die Vergangenheit mit.
„Glück wird durch Leid nicht aufgehoben.“ Dieser Satz ist für mich einer der tragenden Sätze des gesamten Buches. Auch der Buchtitel spiegelt genau das widerspiegelt – „Leuchtende Schatten“ – bei aller Dunkelheit, die dieser Krieg – wie zwangsläufig jeder Krieg – mit sich bringt, bleibt die Atmosphäre des Buches nie rein düster. Bis zum Ende überdauert das Leuchten der guten Erinnerungen an Wärme, Zugehörigkeit und die überdauernde Kraft von Freundschaft.
Ein leiser, sprachlich wunderschöner Roman, der ein Licht auf ein wichtiges Stück Zeitgeschichte wirft und zeigt, dass das menschliche Miteinander selbst dunkelste Zeiten übersteht.
Eine klare Leseempfehlung von mir!