Nostalgisch, ehrlich und ein bisschen schmerzhaft – Ein Sommer voller Echos
Bevor man überhaupt die erste Seite aufschlägt, fällt das wunderschöne Cover ins Auge. Die Gestaltung ist modern und fängt die Stimmung des Romans perfekt ein – es wirkt leicht verträumt, aber auch ein wenig melancholisch. Es ist definitiv ein Buch, das man gerne im Regal stehen hat und das sofort Lust auf eine sommerliche Lektüre macht.
Der Klappentext verspricht eine Geschichte über die Rückkehr, das Wiedersehen mit den „Leuten von früher“ und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Diese Erwartung wird absolut erfüllt. Es ist kein klassischer Krimi oder ein rasanter Roman, sondern eine Charakterstudie, die genau das hält, was die Beschreibung verspricht: Tiefgang statt Action.
„Leute von früher“ von Kristin Höller hat mich vor allem durch seine unglaubliche Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte fängt dieses ganz spezifische Gefühl ein, wenn man nach einiger Zeit in die Heimat zurückkehrt und feststellt, dass die Welt dort scheinbar stehengeblieben ist, während man sich selbst verändert hat.
Der Schreibstil ist modern, präzise und schafft es, die sommerliche Trägheit der Kleinstadt perfekt einzufangen. Kristin Höller beobachtet ihre Figuren sehr genau. Die Dynamiken zwischen den alten Freunden sind herrlich ungeschönt – es geht um Neid, alte Erwartungen und die Schwierigkeit, aus Rollen auszubrechen, die einem eigentlich nicht mehr passen.
Warum 4 Sterne?
Ich mochte die Melancholie des Buches sehr. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich jedoch das Pacing. Die Handlung plätschert zwischendurch so sehr vor sich hin wie ein heißer Nachmittag am See. Das fängt zwar die Stimmung der Protagonistin gut ein, hat mir persönlich aber im Mittelteil ein wenig den Drive genommen.
Fazit:
Ein tolles Buch für alle, die gerne „Coming-of-Age“-Geschichten für Twentysomethings lesen. Es ist kein lautes Buch, aber eines, das nachhallt. Wer Lust auf eine kluge Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit hat, sollte hier definitiv zugreifen.
Der Klappentext verspricht eine Geschichte über die Rückkehr, das Wiedersehen mit den „Leuten von früher“ und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Diese Erwartung wird absolut erfüllt. Es ist kein klassischer Krimi oder ein rasanter Roman, sondern eine Charakterstudie, die genau das hält, was die Beschreibung verspricht: Tiefgang statt Action.
„Leute von früher“ von Kristin Höller hat mich vor allem durch seine unglaubliche Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte fängt dieses ganz spezifische Gefühl ein, wenn man nach einiger Zeit in die Heimat zurückkehrt und feststellt, dass die Welt dort scheinbar stehengeblieben ist, während man sich selbst verändert hat.
Der Schreibstil ist modern, präzise und schafft es, die sommerliche Trägheit der Kleinstadt perfekt einzufangen. Kristin Höller beobachtet ihre Figuren sehr genau. Die Dynamiken zwischen den alten Freunden sind herrlich ungeschönt – es geht um Neid, alte Erwartungen und die Schwierigkeit, aus Rollen auszubrechen, die einem eigentlich nicht mehr passen.
Warum 4 Sterne?
Ich mochte die Melancholie des Buches sehr. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich jedoch das Pacing. Die Handlung plätschert zwischendurch so sehr vor sich hin wie ein heißer Nachmittag am See. Das fängt zwar die Stimmung der Protagonistin gut ein, hat mir persönlich aber im Mittelteil ein wenig den Drive genommen.
Fazit:
Ein tolles Buch für alle, die gerne „Coming-of-Age“-Geschichten für Twentysomethings lesen. Es ist kein lautes Buch, aber eines, das nachhallt. Wer Lust auf eine kluge Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit hat, sollte hier definitiv zugreifen.