blieb hinter meinen Erwartungen zurück
„Light my Fire“ klang für mich nach einem mutigen, offenen Blick auf weibliche Lust und Sexualität – modern, enttabuisierend, fachlich fundiert. Genau das hatte ich mir erhofft. Leider blieb das Buch für mich hinter diesem Anspruch zurück.
Die Autorin setzt stark auf einen lockeren, humorvollen Ton, der an manchen Stellen gut funktioniert, an anderen jedoch die Tiefe nimmt, die das Thema eigentlich verdient. Viele Aspekte werden angerissen, aber nicht wirklich ausgearbeitet. Dadurch wirkt das Buch eher wie eine Sammlung kurzer Impulse als wie ein durchdachtes Gesamtwerk.
Was mir besonders gefehlt hat, ist der Blick auf körperliche und hormonelle Faktoren, die für viele Frauen eine zentrale Rolle spielen. Sexualität ist nicht nur Psychologie und Mindset – sie ist auch Biochemie.
Ich hätte mir gewünscht, dass Themen wie Schilddrüse, Zyklus, hormonelle Dysbalancen oder Autoimmunerkrankungen zumindest erwähnt werden. Gerade weil sie für Libido und sexuelles Empfinden eine enorme Bedeutung haben können.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie stark sich das auswirkt:
In einer Phase, in der meine Hashimoto‑Erkrankung noch nicht diagnostiziert war, war meine Libido praktisch nicht existent. Nicht aus emotionalen Gründen, nicht aus Beziehungsgründen – sondern schlicht, weil mein Körper im Ausnahmezustand war.
Solche realen körperlichen Faktoren kommen im Buch kaum vor, und das hinterlässt eine Lücke.
Positiv bleibt, dass Sheila de Liz grundsätzlich einen offenen, enttabuisierenden Zugang fördert und manche Kapitel durchaus ermutigend sind. Wer einen leichten, lockeren Einstieg in das Thema sucht, wird hier vermutlich fündig.
Für mich persönlich blieb das Buch jedoch zu oberflächlich, zu unstrukturiert und zu sehr auf Unterhaltung ausgerichtet.
Die Grundidee ist stark, aber die Umsetzung erreicht nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte – gerade bei einem Thema, das so viele Facetten hat, körperliche wie seelische.
Die Autorin setzt stark auf einen lockeren, humorvollen Ton, der an manchen Stellen gut funktioniert, an anderen jedoch die Tiefe nimmt, die das Thema eigentlich verdient. Viele Aspekte werden angerissen, aber nicht wirklich ausgearbeitet. Dadurch wirkt das Buch eher wie eine Sammlung kurzer Impulse als wie ein durchdachtes Gesamtwerk.
Was mir besonders gefehlt hat, ist der Blick auf körperliche und hormonelle Faktoren, die für viele Frauen eine zentrale Rolle spielen. Sexualität ist nicht nur Psychologie und Mindset – sie ist auch Biochemie.
Ich hätte mir gewünscht, dass Themen wie Schilddrüse, Zyklus, hormonelle Dysbalancen oder Autoimmunerkrankungen zumindest erwähnt werden. Gerade weil sie für Libido und sexuelles Empfinden eine enorme Bedeutung haben können.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie stark sich das auswirkt:
In einer Phase, in der meine Hashimoto‑Erkrankung noch nicht diagnostiziert war, war meine Libido praktisch nicht existent. Nicht aus emotionalen Gründen, nicht aus Beziehungsgründen – sondern schlicht, weil mein Körper im Ausnahmezustand war.
Solche realen körperlichen Faktoren kommen im Buch kaum vor, und das hinterlässt eine Lücke.
Positiv bleibt, dass Sheila de Liz grundsätzlich einen offenen, enttabuisierenden Zugang fördert und manche Kapitel durchaus ermutigend sind. Wer einen leichten, lockeren Einstieg in das Thema sucht, wird hier vermutlich fündig.
Für mich persönlich blieb das Buch jedoch zu oberflächlich, zu unstrukturiert und zu sehr auf Unterhaltung ausgerichtet.
Die Grundidee ist stark, aber die Umsetzung erreicht nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte – gerade bei einem Thema, das so viele Facetten hat, körperliche wie seelische.