Mut zur Lust - wie man die Scham verliert seine Bedürfnisse zu äußern
Light My Fire überzeugt bereits auf dem Cover: Sheila de Liz strahlt Selbstbewusstsein, Offenheit und Herzlichkeit aus – genau die Eigenschaften, die sich auch durch das gesamte Buch ziehen. Wie schon in ihren vorherigen Werken spricht Sheila de Liz als erfahrene Frauenärztin offen über Themen, die noch immer häufig tabuisiert werden. Dabei gelingt ihr die perfekte Balance zwischen medizinischer Fundierung und einer freundschaftlich-nahbaren Sprache.
Das Buch ist übersichtlich in drei Teile gegliedert. Zunächst geht es um Anatomie, Physiologie und Biochemie der sexuellen Entwicklung. Anschließend widmet sich die Autorin der Gesundheit der sexuellen Organe und beleuchtet unter anderem sexuelle Unlust bei Hormonstörungen, Schmerzen beim Sex oder auch den Umgang mit sexuellen Problemen des Partners. Im letzten Teil beschäftigt sie sich mit dem „Verstehen der sexuellen Seele“. Besonders eindrücklich ist dabei ihr Ansatz, Sexualität ganzheitlich zu betrachten und nicht nur einzelne Symptome oder Probleme isoliert lösen zu wollen.
Die Autorin spricht ihre Leser konsequent mit „Du“ an und schafft dadurch eine unmittelbare Nähe. Man fühlt sich verstanden, abgeholt und bestärkt. Sheila de Liz ist vielen Kolleginnen und Kollegen weit voraus, weil sie das noch immer schambesetzte Thema Sexualität auf eine wunderbar offene, respektvolle und zugleich enttabuisierende Weise vermittelt. Sie zeigt eindrucksvoll, dass Sexualität auch im Alter ein wichtiger und erfüllender Teil des Lebens sein darf – und dass es vollkommen in Ordnung ist, dies selbstbewusst auszuleben.
Besonders spannend fand ich auch die medizinischen Hintergründe: Die Autorin erklärt anschaulich, dass Sex nicht nur emotional bereichernd ist, sondern sogar körperlich fit hält, das Immunsystem stärken und das Risiko für Herzinfarkte senken kann. Um all diese Aspekte greifbar zu machen, arbeitet sie mit Fallbeispielen, die fiktiv sind, aber aus Begegnungen und Erfahrungen aus ihrer Praxis konstruiert wurden. Dadurch erkennt man sich als Leser oft selbst wieder und merkt schnell: Man ist mit seinen Fragen und Unsicherheiten keineswegs allein.
Auch optisch ist das Buch sehr gelungen. Die Illustrationen sind geschmackvoll gestaltet und die Grafiken verständlich und einleuchtend. Selbst als Gynäkologin konnte ich aus diesem Buch noch vieles mitnehmen – insbesondere im Hinblick darauf, wie wichtig es ist, das Thema Sexualität proaktiv anzusprechen und Patientinnen dabei ein gutes, wertfreies Gefühl zu vermitteln.
Ein Buch, das nicht nur informiert, sondern Mut macht, enttabuisiert und Frauen dazu ermutigt, ihren Körper und ihre Sexualität selbstbewusst anzunehmen.
Das Buch ist übersichtlich in drei Teile gegliedert. Zunächst geht es um Anatomie, Physiologie und Biochemie der sexuellen Entwicklung. Anschließend widmet sich die Autorin der Gesundheit der sexuellen Organe und beleuchtet unter anderem sexuelle Unlust bei Hormonstörungen, Schmerzen beim Sex oder auch den Umgang mit sexuellen Problemen des Partners. Im letzten Teil beschäftigt sie sich mit dem „Verstehen der sexuellen Seele“. Besonders eindrücklich ist dabei ihr Ansatz, Sexualität ganzheitlich zu betrachten und nicht nur einzelne Symptome oder Probleme isoliert lösen zu wollen.
Die Autorin spricht ihre Leser konsequent mit „Du“ an und schafft dadurch eine unmittelbare Nähe. Man fühlt sich verstanden, abgeholt und bestärkt. Sheila de Liz ist vielen Kolleginnen und Kollegen weit voraus, weil sie das noch immer schambesetzte Thema Sexualität auf eine wunderbar offene, respektvolle und zugleich enttabuisierende Weise vermittelt. Sie zeigt eindrucksvoll, dass Sexualität auch im Alter ein wichtiger und erfüllender Teil des Lebens sein darf – und dass es vollkommen in Ordnung ist, dies selbstbewusst auszuleben.
Besonders spannend fand ich auch die medizinischen Hintergründe: Die Autorin erklärt anschaulich, dass Sex nicht nur emotional bereichernd ist, sondern sogar körperlich fit hält, das Immunsystem stärken und das Risiko für Herzinfarkte senken kann. Um all diese Aspekte greifbar zu machen, arbeitet sie mit Fallbeispielen, die fiktiv sind, aber aus Begegnungen und Erfahrungen aus ihrer Praxis konstruiert wurden. Dadurch erkennt man sich als Leser oft selbst wieder und merkt schnell: Man ist mit seinen Fragen und Unsicherheiten keineswegs allein.
Auch optisch ist das Buch sehr gelungen. Die Illustrationen sind geschmackvoll gestaltet und die Grafiken verständlich und einleuchtend. Selbst als Gynäkologin konnte ich aus diesem Buch noch vieles mitnehmen – insbesondere im Hinblick darauf, wie wichtig es ist, das Thema Sexualität proaktiv anzusprechen und Patientinnen dabei ein gutes, wertfreies Gefühl zu vermitteln.
Ein Buch, das nicht nur informiert, sondern Mut macht, enttabuisiert und Frauen dazu ermutigt, ihren Körper und ihre Sexualität selbstbewusst anzunehmen.