Zu salopper Stil
Das ist ein Ratgeber im typisch amerikanischen Stil. Es wird versucht, eine persönliche Ebene herzustellen, in dem man Personas erfindet, also „Typen“, quasi ein Querschnitt aus allen Patientinnen mit den immer wiederkehrenden Problemen, die die Autorin in ihrer Praxis am häufigsten erlebt hat. Sie gibt diesen erfundenen Personen Namen und erfindet fiktive Handlungen dazu. Das macht das Ganze für mich irgendwie unseriös. Außerdem habe ich es noch nie erlebt, dass sich meine Frauenärztin so intensiv meiner „Problemchen“ widmen würde – es wird normalerweise der Routinecheck gemacht und wenn sich dabei nichts findet, wird man wieder weggeschickt. Dass ich mit meiner Ärztin nach getaner Untersuchung noch auf ein Sushi gehen würde, liegt auch fern jeder Realität.
Abgesehen von diesem Unterhaltungs-Stil ist inhaltlich nichts an dem Ratgeber auszusetzen. Rein fachlich haben die Informationen wohl Hand und Fuß, wenn sich die Quellenangaben ansieht.
Die sinnlichen Illustrationen hätte ich nicht gebraucht, die finde ich too much.
Abgesehen von diesem Unterhaltungs-Stil ist inhaltlich nichts an dem Ratgeber auszusetzen. Rein fachlich haben die Informationen wohl Hand und Fuß, wenn sich die Quellenangaben ansieht.
Die sinnlichen Illustrationen hätte ich nicht gebraucht, die finde ich too much.