typisches Coming-of-Age-Buch
"Weißt du, ich will, dass alles anders wird, aber ich will auch, dass es so bleibt, wie es ist." (S. 148)
Leo hat gerade ihr Abitur gemacht und möchte eigentlich gern in Köln studieren. Doch ihr gewalttätiger Vater sucht den Kontakt zu ihr und sie möchte ihren kleinen Bruder nicht mit ihrer zeitweise depressiven Mutter im Stich lassen.
Leos Hobby ist das Schauen von Filmen, die sie in der örtlichen Videothek ausleiht. Dort arbeitet Jo, in den sich Leo vorsichtig verliebt.
Wir begleiten Leo über die Sommerwochen, in denen sie langsam ihren Weg findet. Die Atmosphäre wird gut eingefangen. Es gibt Partys und Schwimmausflüge sowie einen geheimnisvollen Love Interest. Alles, was man eben so in einem sommerlichen Coming-of-Age-Buch erwartet.
Ich bin auch in den 90ern groß geworden und kannte die Referenzen, aber komplett gefühlt habe ich es nicht. Die Figuren waren mir nicht interessant genug. Gerade über die Nebenfiguren hätte ich gern mehr erfahren und ich fand viele Szenen eher austauschbar als authentisch. Was genau mit dem Vater los ist, was seine Motivation ist und was überhaupt passiert, bleibt beispielsweise sehr unklar.
Ich habe mich sehr an „22 Bahnen” erinnert gefühlt und fand es gerade auf der emotionalen Ebene nicht ganz so gut. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass in beiden Büchern dysfunktionale Familien und typische Coming-of-Age-Themen behandelt werden. Abgeschrieben wurde also sicherlich nicht.
Insgesamt ist es ein nettes, gut lesbares Buch, in dem sich jüngere Personen wiederfinden können und mit dem ältere Personen in Nostalgie schwelgen können.
Leo hat gerade ihr Abitur gemacht und möchte eigentlich gern in Köln studieren. Doch ihr gewalttätiger Vater sucht den Kontakt zu ihr und sie möchte ihren kleinen Bruder nicht mit ihrer zeitweise depressiven Mutter im Stich lassen.
Leos Hobby ist das Schauen von Filmen, die sie in der örtlichen Videothek ausleiht. Dort arbeitet Jo, in den sich Leo vorsichtig verliebt.
Wir begleiten Leo über die Sommerwochen, in denen sie langsam ihren Weg findet. Die Atmosphäre wird gut eingefangen. Es gibt Partys und Schwimmausflüge sowie einen geheimnisvollen Love Interest. Alles, was man eben so in einem sommerlichen Coming-of-Age-Buch erwartet.
Ich bin auch in den 90ern groß geworden und kannte die Referenzen, aber komplett gefühlt habe ich es nicht. Die Figuren waren mir nicht interessant genug. Gerade über die Nebenfiguren hätte ich gern mehr erfahren und ich fand viele Szenen eher austauschbar als authentisch. Was genau mit dem Vater los ist, was seine Motivation ist und was überhaupt passiert, bleibt beispielsweise sehr unklar.
Ich habe mich sehr an „22 Bahnen” erinnert gefühlt und fand es gerade auf der emotionalen Ebene nicht ganz so gut. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass in beiden Büchern dysfunktionale Familien und typische Coming-of-Age-Themen behandelt werden. Abgeschrieben wurde also sicherlich nicht.
Insgesamt ist es ein nettes, gut lesbares Buch, in dem sich jüngere Personen wiederfinden können und mit dem ältere Personen in Nostalgie schwelgen können.