Gut gemeint, aber nicht allzu gut gemacht
Mein Sohn liebt alles, was mit Weltraum zu tun hat, aber Weltraum-Sachbücher hat er schon zu Genüge.
Dieses Buch hat ihm von der Aufmachung total gut gefallen und es ist in kurze, unterhaltsame Kapitel gegliedert. Das motiviert auch lesefaule Kinder zum Lesen. Die Gestaltung des Logbuchs ist optisch richtig gut gelungen. Das hätte ich als Kind auch gerne gemocht. Super fand ich, dass die Protagonistin Mini eine Herz-OP hatte und auch von ihrer Krankheit erzählt. Erstens einmal können sich andere Kinder dadurch repräsentiert fühlen und merken, dass sie auch zu Held*innen werden können, wenn sie etwas schwächer als andere sind. Zweitens finde ich es auch wichtig für alle anderen Kinder, die noch nicht mit Krankheit in Berührung gekommen sind.
Was mir nicht so gefallen hat, ist die Ausdrucksweise im Buch. Wir sind alle keine Heiligen und auch ich fluche mal, aber die Schimpfwörter häufen sich schon stark. Außerdem wird ableistische Sprache verwendet wie 'Behindi-Bonus', das geht für mich überhaupt nicht.
Was ich allerdings am schlimmsten fand, ist die permanente Beschäftigung mit Schönheit, Schönheits-OPs, Diäten usw. Dieses Thema passt meines Erachtens in Bücher für ein wenig ältere Kinder, ist aber hier völlig an der Zielgruppe vorbei.
Schade ist, dass die Protagonistin Mini so ein Pick-Me-Girl ist und herablassend über andere spricht. Ja, ich finde es auch toller, wenn sich Kinder mit Raumfahrt als mit Schönheit beschäftigen, aber erstmal tut Mini so, als würden alle anderen Mädchen nur Klischeethemen lieben und sie sei als Einzige etwas Besonderes und zweitens ist es auch ok, wenn sich Kinder mit verschiedenen Dingen beschäftigen, da muss man nicht auf den anderen herumhacken, um selbst gut dazustehen.
Mein Sohn fand das Buch insgesamt schon unterhaltsam, hatte aber sehr viel Redebedarf und fand manche Themen wie Fettabsaugung regelrecht verstörend.
Insgesamt ein gut gemeintes Buch, das vor allem mich als Mutter nicht überzeugen konnte.
Dieses Buch hat ihm von der Aufmachung total gut gefallen und es ist in kurze, unterhaltsame Kapitel gegliedert. Das motiviert auch lesefaule Kinder zum Lesen. Die Gestaltung des Logbuchs ist optisch richtig gut gelungen. Das hätte ich als Kind auch gerne gemocht. Super fand ich, dass die Protagonistin Mini eine Herz-OP hatte und auch von ihrer Krankheit erzählt. Erstens einmal können sich andere Kinder dadurch repräsentiert fühlen und merken, dass sie auch zu Held*innen werden können, wenn sie etwas schwächer als andere sind. Zweitens finde ich es auch wichtig für alle anderen Kinder, die noch nicht mit Krankheit in Berührung gekommen sind.
Was mir nicht so gefallen hat, ist die Ausdrucksweise im Buch. Wir sind alle keine Heiligen und auch ich fluche mal, aber die Schimpfwörter häufen sich schon stark. Außerdem wird ableistische Sprache verwendet wie 'Behindi-Bonus', das geht für mich überhaupt nicht.
Was ich allerdings am schlimmsten fand, ist die permanente Beschäftigung mit Schönheit, Schönheits-OPs, Diäten usw. Dieses Thema passt meines Erachtens in Bücher für ein wenig ältere Kinder, ist aber hier völlig an der Zielgruppe vorbei.
Schade ist, dass die Protagonistin Mini so ein Pick-Me-Girl ist und herablassend über andere spricht. Ja, ich finde es auch toller, wenn sich Kinder mit Raumfahrt als mit Schönheit beschäftigen, aber erstmal tut Mini so, als würden alle anderen Mädchen nur Klischeethemen lieben und sie sei als Einzige etwas Besonderes und zweitens ist es auch ok, wenn sich Kinder mit verschiedenen Dingen beschäftigen, da muss man nicht auf den anderen herumhacken, um selbst gut dazustehen.
Mein Sohn fand das Buch insgesamt schon unterhaltsam, hatte aber sehr viel Redebedarf und fand manche Themen wie Fettabsaugung regelrecht verstörend.
Insgesamt ein gut gemeintes Buch, das vor allem mich als Mutter nicht überzeugen konnte.