Was ist der Schlüssel zum Glück?

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kathitintenkleks Avatar

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Das Cover zeigt eine junge Frauenhand, die einen Schlüssel hält. Damit passt es sehr gut zum Inhalt, denn Hanna ist auf der Suche nach dem Schlüssel zum Glück. Allerdings wird schon auf den ersten Seiten klar, dass sie eigentlich gegen klassische Happy Ends ist oder vielleicht doch nicht?

Ich mag den lockeren und angenehmen Schreibstil, der sich ein bisschen wie ein Gespräch mit einer guten Freundin anfühlt. Die Autorin verbindet lustige Anekdoten mit ernsten Themen, ohne dabei die Geschichte unnötig schwer werden zu lassen.

Hanna ist eine absolut authentische Protagonistin. Durch die Ich-Perspektive bekommt man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt und kann ihre Gedanken und Zweifel gut nachvollziehen. Sie ist zerrissen zwischen dem Wunsch nach finanzieller Stabilität und ihrem Freiheitsgedanken. Als sie auf Oscar trifft, muss sie sich fragen, wie viel ihr finanzielle Absicherung wert ist. Oscar ist dabei ein ziemlich klassischer Vertreter der Sorte Mann, die Haushalt eher als Frauenaufgabe betrachtet und damit nicht unbedingt für weniger Konflikte sorgt.

Lebensnah finde ich auch, dass neben der Liebesgeschichte Hannas beste Freundin einen festen Platz in der Geschichte hat. Dadurch wirkt Hannas Leben nicht ausschließlich auf die romantische Beziehung reduziert.

Ein Buch für uns Millennials über die Zerrissenheit in Beziehungen, finanzielle Sicherheit, Freiheit und die Frage, was man vom Leben und von einer Partnerschaft eigentlich erwartet.