Das Ballett des Lebens

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ealwyn Avatar

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Ein tolles Cover! So kunstvoll. Es erinnert ein wenig an sowjetische Kunst und grobe Strukturen, in meinen Augen eine Hommage an die UdSSR. Dazu kommt noch das Thema: Russisches Ballett. Das hat schon etwas geradeszu Sagenumwobenes in sich, etwas Nostalgisches (und spätestens seit "Red Sparrow" auch einen Hauch Krimi und Agentenstories). Dahin passt auch die Spielzeit des Buches: Man steigt direkt ein in die Handlung, im Jahr 1941 - mit dem, womit alles beginnt: Der Geburt.

In der Sowjetunion der Vorkriegszeit ist es kalt, streng und unnachgiebig. Und so beginnt auch die Geschichte mit Leid und Tod. Wie man es von einem Buch während des ersten Weltkriegs erwartet, gibt es Not und Leid im Übermaß. Umso rührender ist es, dass sich die Ballett-Kompagnie zusammentut, um die Zwillinge großzuziehen..
Ich finde, es ließt sich trotzdem traurig und schwer. Es hat mich richtig mitgenommen.