Eine Woche voller Magie – und ein überraschend guter Donnerstag
Marie freut sich auf die Ferien. Doch dann erfährt sie von Papa, dass sie am Donnerstag zum Zahnarzt muss, und wünscht sich, dass es diesen Tag am liebsten gar nicht käme.
Wie praktisch, dass sie kurz darauf entdeckt, dass die neuen Wochentage-T-Shirts, die Papa ihr gekauft hat, in Wahrheit Zeitreise-T-Shirts sind. Jedes Mal, wenn Marie eines anzieht, landet sie genau an dem Tag, der darauf abgebildet ist. Wenn sie also das Donnerstags-T-Shirt nicht anzieht, kann sie den Donnerstag einfach überspringen und muss nicht zum Zahnarzt.
Im Laufe der Woche springt Marie so zwischen den Tagen hin und her: vom Hausputz am Samstag zum Ponyreiten am Dienstag, vom Mittagessen mit ungeliebtem Spinat zum Lieblingsessen am Mittwoch, von der Absage eines Rummelplatzbesuchs am Mittwoch zum tatsächlichen Besuch am Freitag. Schließlich packt sie alle schönen Momente der Woche in einen einzigen Tag. Weil dieser Tag so toll ist, wiederholt sie ihn immer wieder, bis er sich plötzlich zäh anfühlt, da alles immer gleich abläuft. Bis auf den Donnerstag kennt Marie inzwischen alle Tage, doch die Woche will einfach nicht enden. Marie steckt fest.
Die Lösung: Sie muss alle sieben T-Shirts anziehen, damit die Woche vorübergeht. Schweren Herzens beschließt Marie, doch das Donnerstags-T-Shirt anzuziehen, und stellt erstaunt fest, dass der Donnerstag gar nicht so schlimm ist, sondern eigentlich sogar der beste Tag der Woche. Trotz Zahnarzt.
Kinder können sich gut in die Situation hineinversetzen, einen bestimmten Tag am liebsten überspringen oder besonders schöne Momente immer wieder erleben zu wollen. Die Idee, mithilfe von Wochentage-T-Shirts mit einer ordentlichen Portion Magie durch die Zeit zu reisen, ist witzig und greift genau diese Wünsche auf.
Die Geschichte stellt viele unterschiedliche Gefühle von Kindern auf einfühlsame Weise dar: Mut, Angst, Neugier, Freude und Abenteuerlust. Sie lädt dazu ein, über diese Gefühle, aber auch über den Umgang mit Zeit zu sprechen.
Einzig eine Stelle empfinde ich als weniger gelungen: Zu Beginn stellt sich Marie den Zahnarztbesuch sehr konkret vor, inklusive Betäubungsspritze und dem Geräusch des Bohrers. Das kann bei Kindern Ängste vor dem Zahnarzt verstärken und wirkt damit eher kontraproduktiv.
Elke Michels Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen, und auch die Kapitellänge eignet sich sehr gut zum Vorlesen.
Die Illustrationen von Jutta Wetzel erwecken die Geschichte mit vielen liebevollen Details zum Leben. Das Cover hingegen finde ich leider weniger ansprechend.
Wie praktisch, dass sie kurz darauf entdeckt, dass die neuen Wochentage-T-Shirts, die Papa ihr gekauft hat, in Wahrheit Zeitreise-T-Shirts sind. Jedes Mal, wenn Marie eines anzieht, landet sie genau an dem Tag, der darauf abgebildet ist. Wenn sie also das Donnerstags-T-Shirt nicht anzieht, kann sie den Donnerstag einfach überspringen und muss nicht zum Zahnarzt.
Im Laufe der Woche springt Marie so zwischen den Tagen hin und her: vom Hausputz am Samstag zum Ponyreiten am Dienstag, vom Mittagessen mit ungeliebtem Spinat zum Lieblingsessen am Mittwoch, von der Absage eines Rummelplatzbesuchs am Mittwoch zum tatsächlichen Besuch am Freitag. Schließlich packt sie alle schönen Momente der Woche in einen einzigen Tag. Weil dieser Tag so toll ist, wiederholt sie ihn immer wieder, bis er sich plötzlich zäh anfühlt, da alles immer gleich abläuft. Bis auf den Donnerstag kennt Marie inzwischen alle Tage, doch die Woche will einfach nicht enden. Marie steckt fest.
Die Lösung: Sie muss alle sieben T-Shirts anziehen, damit die Woche vorübergeht. Schweren Herzens beschließt Marie, doch das Donnerstags-T-Shirt anzuziehen, und stellt erstaunt fest, dass der Donnerstag gar nicht so schlimm ist, sondern eigentlich sogar der beste Tag der Woche. Trotz Zahnarzt.
Kinder können sich gut in die Situation hineinversetzen, einen bestimmten Tag am liebsten überspringen oder besonders schöne Momente immer wieder erleben zu wollen. Die Idee, mithilfe von Wochentage-T-Shirts mit einer ordentlichen Portion Magie durch die Zeit zu reisen, ist witzig und greift genau diese Wünsche auf.
Die Geschichte stellt viele unterschiedliche Gefühle von Kindern auf einfühlsame Weise dar: Mut, Angst, Neugier, Freude und Abenteuerlust. Sie lädt dazu ein, über diese Gefühle, aber auch über den Umgang mit Zeit zu sprechen.
Einzig eine Stelle empfinde ich als weniger gelungen: Zu Beginn stellt sich Marie den Zahnarztbesuch sehr konkret vor, inklusive Betäubungsspritze und dem Geräusch des Bohrers. Das kann bei Kindern Ängste vor dem Zahnarzt verstärken und wirkt damit eher kontraproduktiv.
Elke Michels Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen, und auch die Kapitellänge eignet sich sehr gut zum Vorlesen.
Die Illustrationen von Jutta Wetzel erwecken die Geschichte mit vielen liebevollen Details zum Leben. Das Cover hingegen finde ich leider weniger ansprechend.