Schöner Zeitreiseroman für jüngere Leser
Kennt ihr das auch? Es gibt einen Tag in der Woche, den ihr gern überspringen würdet. Vielleicht weil an diesem Wochentag etwas Unangenehmes passieren wird.
Genauso ergeht es Marie in dem Kinderroman "Marie und die Woche ohne Donnerstag". Sie hat am Donnerstag einen Zahnarzttermin und furchtbare Angst vor ihrem "Nicht-Lieblingsarzt". Am liebsten soll dieser Tag gar nicht stattfinden. Da entdeckt die Achtjährige gemeinsam mit ihrem Papa einen sehr geheimnisvollen Händler auf dem Markt. Er bietet allerlei kuriose Dinge an, zum Beispiel auch Wochentage-T-Shirts, mit welchen man in den jeweiligen Tag, den man gerade trägt, springen kann. Die muss Marie natürlich unbedingt haben! Und tatsächlich kann sie mit den Nickis durch die Woche reisen. So hüpft sie vom Lieblingsessen am Mittwoch zum Rummelplatzbesuch mit ihrer Freundin am Freitag und noch zu vielen anderen schönen Momenten in der Woche. Bei dieser Zeitreise vor und zurück lässt sie jedoch stets den Donnerstag aus. Doch nach einer Weile werden ihr die immer wiederkehrenden Ereignisse langweilig. Und schnell bemerkt sie, dass sie aus dieser Woche nicht mehr rauskommt. Wird sie es schaffen, doch noch aus der Zeitschleife à la "Und täglich grüßt das Murmeltier" zu gelangen? Und wird sich ihr Zahnarztbesuch wirklich auf Dauer überspringen lassen?
Die Geschichte von Elke Michel liest sich von Beginn an sehr flüssig, spannend und gleichzeitig unaufgeregt im positiven Sinn. Maries Handlungen und ihr Wunsch, den Donnerstag ausfallen lassen zu können, werden viele Kinder verstehen. Überhaupt empfand ich die Charaktere und ihre Aktionen als sehr lebensnah und sympathischel. Und Zeitreisegeschichten sind, meiner Meinung nach, sowieso immer ein Hit!
Die Botschaften im Buch muten philosophisch und schön an: Wenn man tolle Momente immer wieder und wieder erlebt, verlieren sie ihren Glanz und ihre Besonderheit. Und auch weniger schöne Erlebnisse und Erfahrungen gehören manchmal zum Leben dazu.
Auch wirklich gefallen haben mir die begleitenden schwarz-weiß Illustrationen von Jutta Wetzel, die ihren ganz eigenen Humor und Charme versprühen. Leider wird die Künstlerin nicht auf dem Titelbild erwähnt, was ich immer sehr bedauernswert und nicht in Ordnung finde.
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" ist ein vergnüglicher, spannender und magischer Zeitreise-Roman für jüngere Kinder, in den sie sich sehr gut hineinversetzen können, und der sie daran erinnert, dass man manchmal auch unliebsame Dinge tun muss.
Genauso ergeht es Marie in dem Kinderroman "Marie und die Woche ohne Donnerstag". Sie hat am Donnerstag einen Zahnarzttermin und furchtbare Angst vor ihrem "Nicht-Lieblingsarzt". Am liebsten soll dieser Tag gar nicht stattfinden. Da entdeckt die Achtjährige gemeinsam mit ihrem Papa einen sehr geheimnisvollen Händler auf dem Markt. Er bietet allerlei kuriose Dinge an, zum Beispiel auch Wochentage-T-Shirts, mit welchen man in den jeweiligen Tag, den man gerade trägt, springen kann. Die muss Marie natürlich unbedingt haben! Und tatsächlich kann sie mit den Nickis durch die Woche reisen. So hüpft sie vom Lieblingsessen am Mittwoch zum Rummelplatzbesuch mit ihrer Freundin am Freitag und noch zu vielen anderen schönen Momenten in der Woche. Bei dieser Zeitreise vor und zurück lässt sie jedoch stets den Donnerstag aus. Doch nach einer Weile werden ihr die immer wiederkehrenden Ereignisse langweilig. Und schnell bemerkt sie, dass sie aus dieser Woche nicht mehr rauskommt. Wird sie es schaffen, doch noch aus der Zeitschleife à la "Und täglich grüßt das Murmeltier" zu gelangen? Und wird sich ihr Zahnarztbesuch wirklich auf Dauer überspringen lassen?
Die Geschichte von Elke Michel liest sich von Beginn an sehr flüssig, spannend und gleichzeitig unaufgeregt im positiven Sinn. Maries Handlungen und ihr Wunsch, den Donnerstag ausfallen lassen zu können, werden viele Kinder verstehen. Überhaupt empfand ich die Charaktere und ihre Aktionen als sehr lebensnah und sympathischel. Und Zeitreisegeschichten sind, meiner Meinung nach, sowieso immer ein Hit!
Die Botschaften im Buch muten philosophisch und schön an: Wenn man tolle Momente immer wieder und wieder erlebt, verlieren sie ihren Glanz und ihre Besonderheit. Und auch weniger schöne Erlebnisse und Erfahrungen gehören manchmal zum Leben dazu.
Auch wirklich gefallen haben mir die begleitenden schwarz-weiß Illustrationen von Jutta Wetzel, die ihren ganz eigenen Humor und Charme versprühen. Leider wird die Künstlerin nicht auf dem Titelbild erwähnt, was ich immer sehr bedauernswert und nicht in Ordnung finde.
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" ist ein vergnüglicher, spannender und magischer Zeitreise-Roman für jüngere Kinder, in den sie sich sehr gut hineinversetzen können, und der sie daran erinnert, dass man manchmal auch unliebsame Dinge tun muss.