Ein packendes Setting, aber einfach zu viel, daher verwirrend
Eher Spannungsroman als Thriller , und genau mit dieser Erwartung sollte man an das Buch herangehen.
Zwei Familien aus Hamburg reisen unabhängig voneinander nach Mallorca und stehen plötzlich vor derselben Finca, allerdings doppelt gebucht. Da es keine Alternative gibt, arrangieren sie sich und verbringen die Tage gemeinsam. Anfangs noch fast idyllisch: Marktstimmung, Meerblick, Urlaubsgefühl. Doch schnell kippt die Stimmung. Ein Leichenfund, ein aufziehendes Unwetter und unterschwellige Spannungen lassen das Ganze zunehmend bedrohlich werden.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven (u. a. Henrike, Samuel und Juri), ergänzt durch Rückblenden. Dadurch entsteht nach und nach ein Bild, das zeigt: Die Familien sind sich vielleicht doch nicht so fremd, wie es zunächst scheint.
Ich fand das Setting wirklich stark: diese Finca auf den Felsklippen, das aufziehende Sturmtief, das Gefühl von Abgeschiedenheit. Das trägt die Atmosphäre. Gleichzeitig mischen sich viele Alltagsbeobachtungen und Gedanken der Figuren hinein, was das Tempo eher ruhig hält.
Für mich liegt hier auch der Knackpunkt: Die Geschichte bleibt lange auf einer eher unterschwelligen Spannungsebene. Der Leichenfund bringt zwar Bewegung rein, aber insgesamt hätte ich mir mehr klassische Thriller-Dynamik gewünscht. Teilweise wirkte es etwas konstruiert und auch stellenweise wirr. Die vielen Figuren und Perspektiven brauchen Zeit, bis man sie richtig zuordnen kann.
Fazit:
Atmosphärisch starkes Setting und interessante Grundidee, aber eher ein ruhiger Spannungsroman mit Fokus auf zwischenmenschliche Dynamiken als ein packender Thriller.
⭐ 3,5 Sterne
Zwei Familien aus Hamburg reisen unabhängig voneinander nach Mallorca und stehen plötzlich vor derselben Finca, allerdings doppelt gebucht. Da es keine Alternative gibt, arrangieren sie sich und verbringen die Tage gemeinsam. Anfangs noch fast idyllisch: Marktstimmung, Meerblick, Urlaubsgefühl. Doch schnell kippt die Stimmung. Ein Leichenfund, ein aufziehendes Unwetter und unterschwellige Spannungen lassen das Ganze zunehmend bedrohlich werden.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven (u. a. Henrike, Samuel und Juri), ergänzt durch Rückblenden. Dadurch entsteht nach und nach ein Bild, das zeigt: Die Familien sind sich vielleicht doch nicht so fremd, wie es zunächst scheint.
Ich fand das Setting wirklich stark: diese Finca auf den Felsklippen, das aufziehende Sturmtief, das Gefühl von Abgeschiedenheit. Das trägt die Atmosphäre. Gleichzeitig mischen sich viele Alltagsbeobachtungen und Gedanken der Figuren hinein, was das Tempo eher ruhig hält.
Für mich liegt hier auch der Knackpunkt: Die Geschichte bleibt lange auf einer eher unterschwelligen Spannungsebene. Der Leichenfund bringt zwar Bewegung rein, aber insgesamt hätte ich mir mehr klassische Thriller-Dynamik gewünscht. Teilweise wirkte es etwas konstruiert und auch stellenweise wirr. Die vielen Figuren und Perspektiven brauchen Zeit, bis man sie richtig zuordnen kann.
Fazit:
Atmosphärisch starkes Setting und interessante Grundidee, aber eher ein ruhiger Spannungsroman mit Fokus auf zwischenmenschliche Dynamiken als ein packender Thriller.
⭐ 3,5 Sterne