Reise zurück in die Vergangenheit
Sanna Samuelsson’s Roman “Melken” hat mich mit auf den Weg von Ellen genommen- einer jungen Frau aus der Stadt, die nach der Trennung durch ihre Freundin Diana Hals über Kopf den Tumult des Stadtlebens hinter sich lassen muss und mit ihrem Auto die Flucht von allen Reizen und Geräuschen ergreift.
Ziel ist das Elternhaus, welches schon längst den Besitzer gewechselt hat, jedoch nach wie vor und beinahe unverändert, in der Einsamkeit des Landes zu finden ist.
Die neuen Besitzer sind nicht zu Hause, der Schlüssel findet sich, so wie früher, unter dem Blumentopf und so betritt Ellen das Reich ihrer Kindheit.
In ihr kommen sämtliche Erinnerungen zurück in’s Bewusstsein, so dass es anmutet, das Haus hätte diese für sie gespeichert und würde sie nun loslassen, damit sie nachspüren kann.
Sie liebt die vertrauten Kleinigkeiten, die auch nach der Renovierung dort zu finden sind und die, jede für sich, eine kleine Geschichte zu erzählen haben.
Und so fühlt sie nach und hat mit einem Mal vor Augen, wie schwer und hart das Leben ihrer Eltern war, welche die Bewirtschaftung des Hofes mit den Milchkühen kaum bewältigen konnten.
Sie sieht die Situation nun aus der Perspektive der Erwachsenen und erinnert sich ebenso daran, wie peinlich ihr ihre Herkunft, der Geruch nach Stall und Mist damals war.
Und sie trifft einen alten Bekannten, Max, wieder. Diese Begegnung bringt enorm viele Erinnerungen hervor und es besteht eine bestimmte Anziehungskraft, die jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt hin passiert.
Das Buch handelt von unverarbeiteten Erlebnissen, von Plätzen aus der Kindheit, von der Suche nach einer Art Heilung und Antworten auf all das was nun aus dem Unterbewusstsein auftaucht.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Es ist gut gegliedert, bedient sich eines sehr guten Sprach- und Schreibstils, liest sich schnell und hat dennoch Tiefe, die nachschwingt.
Ziel ist das Elternhaus, welches schon längst den Besitzer gewechselt hat, jedoch nach wie vor und beinahe unverändert, in der Einsamkeit des Landes zu finden ist.
Die neuen Besitzer sind nicht zu Hause, der Schlüssel findet sich, so wie früher, unter dem Blumentopf und so betritt Ellen das Reich ihrer Kindheit.
In ihr kommen sämtliche Erinnerungen zurück in’s Bewusstsein, so dass es anmutet, das Haus hätte diese für sie gespeichert und würde sie nun loslassen, damit sie nachspüren kann.
Sie liebt die vertrauten Kleinigkeiten, die auch nach der Renovierung dort zu finden sind und die, jede für sich, eine kleine Geschichte zu erzählen haben.
Und so fühlt sie nach und hat mit einem Mal vor Augen, wie schwer und hart das Leben ihrer Eltern war, welche die Bewirtschaftung des Hofes mit den Milchkühen kaum bewältigen konnten.
Sie sieht die Situation nun aus der Perspektive der Erwachsenen und erinnert sich ebenso daran, wie peinlich ihr ihre Herkunft, der Geruch nach Stall und Mist damals war.
Und sie trifft einen alten Bekannten, Max, wieder. Diese Begegnung bringt enorm viele Erinnerungen hervor und es besteht eine bestimmte Anziehungskraft, die jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt hin passiert.
Das Buch handelt von unverarbeiteten Erlebnissen, von Plätzen aus der Kindheit, von der Suche nach einer Art Heilung und Antworten auf all das was nun aus dem Unterbewusstsein auftaucht.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Es ist gut gegliedert, bedient sich eines sehr guten Sprach- und Schreibstils, liest sich schnell und hat dennoch Tiefe, die nachschwingt.