Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen

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das.lesende.ich Avatar

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𝘕𝘶𝘳 𝘸𝘦𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘻𝘶𝘩𝘢𝘶𝘴𝘦 𝘸𝘦𝘨𝘨𝘦𝘩𝘵, 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘩𝘦𝘪𝘮𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯


💭
Ehrlich gesagt bin ich komplett ohne Erwartungen in das Buch gestartet und wurde dann richtig positiv überrascht.

Im Mittelpunkt steht Anna, die als Haushälterin beim Pfarrer Josef arbeitet. Nach seinem Tod soll seine Asche ans Meer gebracht werden. Gleichzeitig kommt der neue Pfarrer Fridtjof ins Dorf, ein Ostfriese, der im bayerischen Dorf kaum verstanden wird. Genau daraus entsteht viel Humor und Herzlichkeit. Besonders schön fand ich die Idee, dass Anna ihm rät, einfach aus einem italienischen Kochbuch zu predigen.
Insgesamt gibt es viele liebenswerte Figuren, die das Dorfleben sehr lebendig machen.

Der Schreibstil ist warmherzig und humorvoll. Besonders der leichte, lockere Ton und die kleinen Anekdoten haben mir gut gefallen. Die Handlung bleibt eher seicht, bietet aber genau das, was man erwartet: eine angenehme, entspannte Lektüre.
Der Roman hat nur eine leichte Prise Tiefgang, funktioniert aber gerade dadurch als schöner Sommerroman, der das Leben mit all seinen kleinen und großen Herausforderungen mit viel Leichtigkeit erzählt.

𝘔𝘪𝘳𝘢𝘣𝘦𝘭𝘭𝘦𝘯𝘵𝘢𝘨𝘦 ist ein warmherziger, humorvoller Roman, der über das Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen erzählt.
Perfekt für entspannte Lesestunden.

⭐️⭐️⭐️⭐️☆
(8/10)