Haltlosigkeit. Absolut vielversprechend.
Wir werden hineingeworfen, mitten ins Geschehen. In Lilli Tollkiens Roman dürfen wir die Geschichte von Lale schon vor ihrer Stunde 0 beginnen. Mit ihr erfahren wir im Mutterleib den versuchten Entzug der Mutter, Lales ersten Rausch und das der Vater in einen Raubüberfall verwickelt ist, während Lale auf die Welt kommt.
Tollkien beschreibt das Leben aus Lales Sicht, näher dran geht es nicht. Schon auf den ersten Seiten wird die Vernachlässigung deutlich in der Lale aufwächst und sexueller Missbrauch nähert sich zwischen den Zeilen an, der dann nur ein paar Seiten später benannt wird ohne ausgesprochen zu werden.
Wenn das Buch einhält, was die Leseprobe verspricht, ist »Mit beiden Händen den Himmel stützen« ein Roman der emotional einschlagen wird.
Tollkien beschreibt das Leben aus Lales Sicht, näher dran geht es nicht. Schon auf den ersten Seiten wird die Vernachlässigung deutlich in der Lale aufwächst und sexueller Missbrauch nähert sich zwischen den Zeilen an, der dann nur ein paar Seiten später benannt wird ohne ausgesprochen zu werden.
Wenn das Buch einhält, was die Leseprobe verspricht, ist »Mit beiden Händen den Himmel stützen« ein Roman der emotional einschlagen wird.