Kurzweiliges Leseerlebnis

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Auf Lüttesand freuen sich Vicky und Liliane auf die Wiedereröffnung ihrer Frittenbude. Doch der reiche Erbe Emilio sorgt für Ärger, ein Boßelturnier läuft aus dem Ruder und eine riesige Kürbislawine macht ihnen das Leben schwer. Als Liliane über eine Leiche stolpert, wird der gemütliche Herbst plötzlich mörderisch. Und so beginnen Vicky und Liliane auf eigene Weise nach Antworten zu suchen.

Vicky und Liliane könnten unterschiedlicher kaum sein, und genau das macht ihre Dynamik so unterhaltsam. Während die eine mit ihren eigenen Vorstellungen und Herausforderungen kämpft, bringt die andere ihre ganz eigene Art in das gemeinsame Abenteuer ein. Ich habe die beiden Cousinen sehr gerne begleitet und es hat mir gut gefallen, dass die Handlung abwechselnd aus der Perspektive von Vicky und Liliane erzählt wird. Dadurch bleibt die Geschichte schön in Schwung, und ich konnte beide Frauen und ihre Erlebnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen.
Überhaupt ist die Gestaltung des Buches einfach herrlich: Die abnehmende Zahl der Kürbisse vor jedem Kapitel fand ich eine witzige Idee. Solche kleinen Details liebe ich und das hat gleich noch ein bisschen mehr Herbststimmung verbreitet.
Der Schreibstil des Autorenduos ist locker und leicht, unterhaltsam und mit viel Küstenflair. Es gibt einen Kriminalfall, aber genauso viel Raum für Humor, Zwischenmenschliches und das herrlich chaotische Inselleben. Dadurch wird der Roman eine kurzweilige Lektüre, bei der ich miträtseln und gleichzeitig immer wieder schmunzeln konnte.

Mein Fazit:
Ein richtig schöner Küstenkrimi, der mir eine unterhaltsame Auszeit beschert hat. Lüttesand ist für mich definitiv eine Krimireise wert, und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Vicky und Liliane weitergeht.