Ein Spiel namens Lebens

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Gabrielle Zevins Roman erzählt die Geschichte von Sam, Sadie und Marx über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Sam und Sadie lernen sich als Jugendliche im Krankenhaus kennen, sie verbindet ihre Liebe zu Videospielen. Jahre später treffen sie sich wieder, entwickeln gemeinsam ein Spiel und gründen ein Studio. Marx, Sams Mitbewohner und Freund, übernimmt die organisatorische Leitung und wird bald ein wichtiger Teil ihres Lebens.



Zwischen den dreien entstehen Nähe, Distanz, Missverständnisse und unausgesprochene Gefühle. Sadie und Marx beginnen eine Beziehung, die Sam auf seine eigene Weise trifft. Als Marx unter tragischen Umständen stirbt, verändert das alles – für Sam, für Sadie, für die Zukunft.



Der Roman verbindet Themen wie Kreativität, Freundschaft, Liebe, Verlust und die Frage, wie man mit Schmerz umgeht. Zevin zeichnet ihre Figuren fein, manchmal reagieren sie vielleicht etwas über, doch insgesamt bleibt der Ton authentisch. Neben der persönlichen Geschichte wird auch der gesellschaftliche Wandel über zwei Jahrzehnte spürbar.



Ein ruhiges, nachdenkliches Buch über Menschen, die durch ihre Leidenschaft verbunden sind – und über das, was bleibt, wenn alles andere zerbricht.