Ein Buch wie eine True-Crime-Serie
🎬
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘥𝘪𝘦 𝘞𝘢𝘩𝘳𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘩𝘦𝘳𝘢𝘶𝘴𝘧𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯.
𝘞𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘨.
⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
💭
𝘔𝘶𝘳𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘵𝘩𝘦 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘺 lag bei mir schon seit 2024 auf dem SuB. Höchste Zeit also, es endlich zu lesen. Schon damals hatte mich die Idee einer fiktiven True-Crime-TV-Sendung, erzählt im Stil eines Drehbuchs, sofort gereizt. Und genau dieses Konzept ist auch das große Highlight des Romans.
Ich bin erstaunlich schnell in die Geschichte hineingekommen und hatte schon nach wenigen Seiten das Gefühl, tatsächlich vor dem Fernseher zu sitzen. Die wechselnden Formate wie Interviews, Skriptpassagen, Zeitungsausschnitte und Blogbeiträge, machen das Lesen sehr lebendig. Besonders gefallen haben mir auch die Steckbriefe der Ermittler, die das Ganze noch greifbarer und authentischer wirken lassen.
Die Cliffhanger am Ende jeder „Sendung“ funktionieren hervorragend und haben mich immer wieder zum Weiterlesen animiert. Es hat richtig Spaß gemacht, mitzurätseln, Verdächtige zu hinterfragen und Theorien aufzustellen. Kleine Irritationen gab es für mich aber auch: warum wird William konsequent Bill genannt? Vermutlich habe ich das irgendwo überlesen, insgesamt hat mich das aber nicht aus der Geschichte gerissen.
Zwar hatte der Roman zwischendurch ein paar kleinere Längen, dennoch ließ er sich insgesamt sehr schnell und kurzweilig lesen. Das ungewöhnliche Erzählformat trägt viel dazu bei, dass keine klassische Thriller-Dramaturgie nötig ist, um Spannung aufzubauen.
𝘔𝘶𝘳𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘵𝘩𝘦 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘺 ist eine klare Empfehlung für alle, die True Crime lieben, gern mitdenken und offen für ein etwas anderes Leseerlebnis sind, vorausgesetzt man hat kein Problem damit, ein Buch in Skriptform zu lesen.
Ein cleveres, unterhaltsames Konzept, das definitiv im Gedächtnis bleibt.
⭐️⭐️⭐️☆☆,₅
(7/10)
𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘥𝘪𝘦 𝘞𝘢𝘩𝘳𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘩𝘦𝘳𝘢𝘶𝘴𝘧𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯.
𝘞𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘨.
⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
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𝘔𝘶𝘳𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘵𝘩𝘦 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘺 lag bei mir schon seit 2024 auf dem SuB. Höchste Zeit also, es endlich zu lesen. Schon damals hatte mich die Idee einer fiktiven True-Crime-TV-Sendung, erzählt im Stil eines Drehbuchs, sofort gereizt. Und genau dieses Konzept ist auch das große Highlight des Romans.
Ich bin erstaunlich schnell in die Geschichte hineingekommen und hatte schon nach wenigen Seiten das Gefühl, tatsächlich vor dem Fernseher zu sitzen. Die wechselnden Formate wie Interviews, Skriptpassagen, Zeitungsausschnitte und Blogbeiträge, machen das Lesen sehr lebendig. Besonders gefallen haben mir auch die Steckbriefe der Ermittler, die das Ganze noch greifbarer und authentischer wirken lassen.
Die Cliffhanger am Ende jeder „Sendung“ funktionieren hervorragend und haben mich immer wieder zum Weiterlesen animiert. Es hat richtig Spaß gemacht, mitzurätseln, Verdächtige zu hinterfragen und Theorien aufzustellen. Kleine Irritationen gab es für mich aber auch: warum wird William konsequent Bill genannt? Vermutlich habe ich das irgendwo überlesen, insgesamt hat mich das aber nicht aus der Geschichte gerissen.
Zwar hatte der Roman zwischendurch ein paar kleinere Längen, dennoch ließ er sich insgesamt sehr schnell und kurzweilig lesen. Das ungewöhnliche Erzählformat trägt viel dazu bei, dass keine klassische Thriller-Dramaturgie nötig ist, um Spannung aufzubauen.
𝘔𝘶𝘳𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘵𝘩𝘦 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘺 ist eine klare Empfehlung für alle, die True Crime lieben, gern mitdenken und offen für ein etwas anderes Leseerlebnis sind, vorausgesetzt man hat kein Problem damit, ein Buch in Skriptform zu lesen.
Ein cleveres, unterhaltsames Konzept, das definitiv im Gedächtnis bleibt.
⭐️⭐️⭐️☆☆,₅
(7/10)