Schöne, neue Dystopie

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alexandros Avatar

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Bücher von Picus sind im Grunde immer etwas Besonderes. Sowohl die Themen als auch die Verwendung von Sprache. Hier werden wir in eine Zeit kurz nach der Apokalypse hineingeworfen. Wie es dazu gekommen ist, dass Städte unbewohnbar geworden sind und die überlebenden Menschen nun zusehen müssen, wie sie sich ohne Technik in der Natur zurechtfinden müssen, wird in der Leseprobe noch nicht ganz klar. Wir können aber schließen, dass es mit technischem "Fortschritt", KI und Klimawandel zu tun haben könnte, dass also irgendein Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht und nun keine Tech-Bro-Worte die Krise mehr wegreden können. Soweit also eine durchaus denkbare Dystopie. Interessant für mich, wie die Autorin Elisabeth Schmidauer diese Zeit "Nach dem Ende" fortschreibt, welche "Lösungen" sie anbietet oder ob es zum Ende doch noch einen interessanten Twist gibt, mit dem Leserinnen und Leser nicht gerechnet haben.