Informative Psychoedukation
Das Buch "Nimm den Zwängen die Macht" orientiert sich an den Leitlinien zur Behandlung von Zwangsstörungen und stellt somit eine fachlich korrekte Behandlung von Zwangsstörungen dar. Es werden Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement vermittelt. Dabei konfrontieren sich Betroffene mit ihren Zwängen ohne Zwangs- und Neutralisationshandlungen durchzuführen. Zudem wird auf die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung eingegangen. Hierbei wird der Wirkmechanismus von SSRI erklärt, was das Mittel erster Wahl ist. Der Autor nutzt dafür sehr anschauliche Darstellungen, um den Wirkmechanismus von SSRI zu erklären, sodass man kein Medizinstudium benötigt, um die Inhalte zu verstehen. Außerdem werden weitere Unterstützungsmöglichkeiten, wie z.B. der Einbezug des Umfeldes, vorgestellt. Somit liegt der Fokus nicht nur auf der betroffenen Person, sondern öffnet den Blick für weitere Möglichkeiten. Anhand vieler Grafiken und Bilder werden Inhalte auf den Punkt gebracht und leicht verständlich dargestellt. Das gefällt mir sehr gut. Zudem gibt es kleine Aufgaben, die einen dabei anleiten sich mit den eigenen Zwängen auseinanderzusetzen und die vermittelten Inhalte umzusetzen.
Das Cover sowie die Illustrationen des Buches wirken sehr ansprechend. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und die Inhalte sind leicht verständlich erklärt. Ein kleiner Kritikpuntk findet sich in der Papierqualität. Leider wirkt diese nicht so hochwertig.
Insgesamt würde ich sagen, dass es sich hierbei um ein gutes Buch handelt, um über Zwänge und deren Behandlungsmöglichkeiten psychoedukativ aufgeklärt zu werden. Jedoch sehe ich das Buch nicht als Möglichkeit der Eigentherapie. Zwangsstörungen sind eine ernst zu nehmende sowie komplexe Krankheit, für deren Behandlung die Lektüre eines Buches mit einigen Aufgaben nicht ausreicht. Es kann aufklären, ein Problemverständnis schaffen und motivieren Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dafür ist es gut geeignet und hilfreich. Für diesen Zweck würde ich das Buch empfehlen.
Das Cover sowie die Illustrationen des Buches wirken sehr ansprechend. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und die Inhalte sind leicht verständlich erklärt. Ein kleiner Kritikpuntk findet sich in der Papierqualität. Leider wirkt diese nicht so hochwertig.
Insgesamt würde ich sagen, dass es sich hierbei um ein gutes Buch handelt, um über Zwänge und deren Behandlungsmöglichkeiten psychoedukativ aufgeklärt zu werden. Jedoch sehe ich das Buch nicht als Möglichkeit der Eigentherapie. Zwangsstörungen sind eine ernst zu nehmende sowie komplexe Krankheit, für deren Behandlung die Lektüre eines Buches mit einigen Aufgaben nicht ausreicht. Es kann aufklären, ein Problemverständnis schaffen und motivieren Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dafür ist es gut geeignet und hilfreich. Für diesen Zweck würde ich das Buch empfehlen.