Wichtig!
Ich hab „Nimm den Zwängen die Macht“ gelesen und muss sagen, das ist kein Buch, das man einfach so nebenbei durchliest und dann wieder vergisst. Es ist eher so eins, das dich beim Lesen immer wieder stoppt, weil du merkst: Okay, das trifft gerade irgendwie mehr, als mir lieb ist.
Was ich direkt gut fand, ist, dass es nicht belehrend rüberkommt. Gerade bei so einem Thema hätte das super schnell passieren können. Aber stattdessen fühlt es sich eher an wie jemand, der dir ruhig und ehrlich erklärt, was eigentlich im Kopf passiert, wenn man mit Zwängen zu tun hat. Und das macht es greifbar. Man versteht plötzlich besser, warum bestimmte Gedanken immer wieder kommen und warum sie sich so festsetzen.
Ich fand auch stark, dass nicht so getan wird, als gäbe es eine schnelle Lösung. Das Buch verkauft dir kein „Mach das und alles ist gut“-Versprechen. Im Gegenteil – es zeigt ziemlich klar, dass es Arbeit ist und dass es unangenehm sein kann, sich den eigenen Gedanken zu stellen. Aber genau das macht es irgendwie glaubwürdig. Es nimmt einen ernst, statt alles zu vereinfachen.
Was mir persönlich besonders hängen geblieben ist, war dieser Gedanke, dass man den Zwängen nicht mit Kontrolle begegnet, sondern eher damit, die Kontrolle ein Stück weit loszulassen. Das klingt erstmal komplett widersprüchlich, weil Zwänge ja oft genau daraus entstehen, dass man versucht, alles unter Kontrolle zu halten. Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr Sinn hat es gemacht.
Man merkt auch, dass das Buch nicht nur für Leute geschrieben ist, die extrem betroffen sind. Es spricht eigentlich jeden an, der sich schon mal in seinen Gedanken festgefahren hat. Und das passiert ja schneller, als man denkt. Dadurch wirkt es nicht wie ein „Fachbuch“, sondern eher wie etwas, das man wirklich auf sich beziehen kann.
Trotzdem muss ich sagen: Es ist kein leichtes Buch. Nicht vom Lesen her, sondern vom Inhalt. Es zwingt dich schon dazu, ehrlich mit dir selbst zu sein. Wenn man darauf keine Lust hat oder gerade nicht in der Lage ist, kann es auch anstrengend werden. Aber genau das ist wahrscheinlich auch der Punkt.
Was ich vielleicht ein bisschen schwierig fand, ist, dass sich manche Gedanken wiederholen. Ich verstehe, warum – wahrscheinlich, weil sich genau diese Muster ja auch im Kopf ständig wiederholen. Aber an ein, zwei Stellen hätte ich mir gewünscht, dass es etwas kompakter ist.
Alles in allem würde ich sagen: Das Buch ist nicht dafür da, dich zu unterhalten, sondern dich zum Nachdenken zu bringen. Und das schafft es definitiv. Es bleibt im Kopf, auch nachdem man es zugeklappt hat. Für mich ist es eins von den Büchern, bei denen man merkt, dass man es vielleicht sogar nochmal lesen sollte, weil man beim ersten Mal gar nicht alles richtig aufnehmen kann.
Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, aber eher an Leute, die sich wirklich mit sich selbst auseinandersetzen wollen. Einfach nur lesen und abhaken funktioniert hier nicht. Man muss sich schon darauf einlassen.
Wenn ich Sterne vergeben müsste, würde ich so 4 von 5 geben. Nicht perfekt, aber definitiv ein Buch, das etwas mit einem macht – und das ist am Ende ja eigentlich mehr wert als alles andere.
Was ich direkt gut fand, ist, dass es nicht belehrend rüberkommt. Gerade bei so einem Thema hätte das super schnell passieren können. Aber stattdessen fühlt es sich eher an wie jemand, der dir ruhig und ehrlich erklärt, was eigentlich im Kopf passiert, wenn man mit Zwängen zu tun hat. Und das macht es greifbar. Man versteht plötzlich besser, warum bestimmte Gedanken immer wieder kommen und warum sie sich so festsetzen.
Ich fand auch stark, dass nicht so getan wird, als gäbe es eine schnelle Lösung. Das Buch verkauft dir kein „Mach das und alles ist gut“-Versprechen. Im Gegenteil – es zeigt ziemlich klar, dass es Arbeit ist und dass es unangenehm sein kann, sich den eigenen Gedanken zu stellen. Aber genau das macht es irgendwie glaubwürdig. Es nimmt einen ernst, statt alles zu vereinfachen.
Was mir persönlich besonders hängen geblieben ist, war dieser Gedanke, dass man den Zwängen nicht mit Kontrolle begegnet, sondern eher damit, die Kontrolle ein Stück weit loszulassen. Das klingt erstmal komplett widersprüchlich, weil Zwänge ja oft genau daraus entstehen, dass man versucht, alles unter Kontrolle zu halten. Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr Sinn hat es gemacht.
Man merkt auch, dass das Buch nicht nur für Leute geschrieben ist, die extrem betroffen sind. Es spricht eigentlich jeden an, der sich schon mal in seinen Gedanken festgefahren hat. Und das passiert ja schneller, als man denkt. Dadurch wirkt es nicht wie ein „Fachbuch“, sondern eher wie etwas, das man wirklich auf sich beziehen kann.
Trotzdem muss ich sagen: Es ist kein leichtes Buch. Nicht vom Lesen her, sondern vom Inhalt. Es zwingt dich schon dazu, ehrlich mit dir selbst zu sein. Wenn man darauf keine Lust hat oder gerade nicht in der Lage ist, kann es auch anstrengend werden. Aber genau das ist wahrscheinlich auch der Punkt.
Was ich vielleicht ein bisschen schwierig fand, ist, dass sich manche Gedanken wiederholen. Ich verstehe, warum – wahrscheinlich, weil sich genau diese Muster ja auch im Kopf ständig wiederholen. Aber an ein, zwei Stellen hätte ich mir gewünscht, dass es etwas kompakter ist.
Alles in allem würde ich sagen: Das Buch ist nicht dafür da, dich zu unterhalten, sondern dich zum Nachdenken zu bringen. Und das schafft es definitiv. Es bleibt im Kopf, auch nachdem man es zugeklappt hat. Für mich ist es eins von den Büchern, bei denen man merkt, dass man es vielleicht sogar nochmal lesen sollte, weil man beim ersten Mal gar nicht alles richtig aufnehmen kann.
Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, aber eher an Leute, die sich wirklich mit sich selbst auseinandersetzen wollen. Einfach nur lesen und abhaken funktioniert hier nicht. Man muss sich schon darauf einlassen.
Wenn ich Sterne vergeben müsste, würde ich so 4 von 5 geben. Nicht perfekt, aber definitiv ein Buch, das etwas mit einem macht – und das ist am Ende ja eigentlich mehr wert als alles andere.