Ungewollter Beifang?

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zoe82 Avatar

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„Noch fünf Tage“ von Helena Falke ist kein typischer Thriller, aber ein Spannungsroman, der mich gut unterhalten hat. Worum geht es?
Lis Castrop ist 45 Jahre alt. Sie ist Köchin, wurde durch ein von ihr selbst zubereitetes Silvesterdinner vergiftet und hat nur noch 5 Tage zu leben.
Der milliardenschwere Unternehmer John Harman, für den Lis seit einigen Jahren arbeitet, nachdem sie in einem Londoner Gourmettempel als Spitzenköchin tätig war, überlebte ebenso wie seine Frau und die beiden Kinder den Giftanschlag nicht.
Lis‘ einziger Gedanke ist, für ihre zwölfjährige Tochter Cosima vorzusorgen. Doch dazu muss sie den Mordfall von ihrem Krankenbett aus lösen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von der Palliativschwester Esme.
Ist Lis nur ungewollter Beifang, Kollateralschaden eines perfiden Plans? Wer steckt dahinter? Und wo liegt das Motiv? Wird es Lis gelingen, ihren Mörder zu finden?
Während Lis‘ Zeit abläuft, zieht ihr ganzes Leben an ihr vorbei. Nicht nur die Polizei, sondern auch alte Bekannte besuchen sie. Um sich zu verabschieden?
Helena Falke ist ein Pseudonym. Die Autorin kannte ich bisher nicht. Wer sich wohl dahinter verbirgt? Der Schreibstil kommt mir jedenfalls nicht bekannt vor.
„Noch fünf Tage“ überzeugt mit einer starken Auflösung, die es in sich hat.

Fazit: Eine Geschichte über Leben und Tod und das, was wirklich zählt.