schön herbstlich ♥

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liz 2910 Avatar

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Ich glaubte, Küssen war nichts für mich. Aber irgendwie war ich trotz allem verdammt froh, dass ich die Erste gewesen war, die Cooper Sinclair geküsst hatte, und nicht Sally Chesterfield. Auch wenn wir es nie wieder tun würden. Definitiv nicht …
Seite 17

Everlee und Cooper, waren einmal Nachbarn und die allerbesten Freunde, die trotz dem Chaos in ihren Familien fest zusammenhielten. Doch dann verschwand Cooper für vier Jahre und alles zerbrach. Jetzt kommt er zurück, ausgerechnet in Everlees Lieblingsjahreszeit im Herbst – und bringt alles durcheinander.

Zurück zu dem Mädchen, dass alles für mich war. Ausgerechnet zu dieser Zeit des Jahres.
Seite 25

Was ich an dem Buch unheimlich mochte war das herbstliche Kleinstadtsetting und die Familien der beiden Hauptfiguren. Die chaotische Tierarztfamilie, mit den Pflegetieren im Kontrast du dem erfolgreichen Hausarzt, wo alles strickt und sauber ist. Hier war so viel Potential, wo ich gerne noch mehr drüber gelesen hätte. Die Rückblicke auf die Kindheit bzw. Vergangenheit von Lee und Cooper haben das Buch schön rund gemacht und dem Leser einen guten Überblick verschafft.

Wir waren schon immer gut darin, uns leise über das laute Chaos unserer Familie hinweg zu unterhalten.
Seite 33

Eigentlich mochte ich an dem Buch alles – bis auf die Liebesgeschichte. Der Plot war gut, aber ich bin mit den Figuren nicht warm geworden und ich hätte mir so gewünscht, dass sie einfach am Anfang einmal miteinander reden. Wie kann eine so tiefe Freundschaft so sehr scheitern, dass man vier Jahre kein Wort miteinander redet? Das war einfach irgendwie ein Plot-Hole, ich hätte mir hier mehr gewünscht. Außerdem stört es mich, dass beide Figuren in Beziehungen sind und das irgendwie abgetan wird, als sie wieder zu einander finden. Dass die zwei anderen auch noch als super unsympathisch dargestellt werden, macht das Ganze auch nicht so ganz glaubwürdig für mich.

Eine ganz großartige Setting und super schönes Figurenkonstrukt – aber die Liebesgeschichte war leider nicht meins.

Der Typ mit dem schicken Wagen und dem perfekt sitzenden marineblauen Anzug ist nicht der Junge, mit dem ich alles geteilt habe.
Seite 38