Spannung vom Allerfeinsten

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holzfrieden Avatar

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Band sechs der Oxenreihe ist wieder super spannend. Jens Henrik Jensen setzt in „Interregnum“ die Story über den Danehof fort. Anders als in den anderen Bänden steht aber hier nicht der Danehof, sondern es stehen eher die Protagonisten im Vordergrund. Die altbekannte Truppe um Niels Oxen, Margrethe Franck und Axel Mossman findet wieder zusammen, um sowohl einen Mord aufzuklären, als auch der weiteren Geschichte des Danehofs zu folgen. Anfangs ergibt sich für den Leser ein wirres Bild. Es gibt unterschiedliche Handlungsorte und auch unterschiedliche Handlungsstränge, die zunächst nicht zusammenzuhängen scheinen. Der Ort, an dem alle Handlungsstränge zusammen fließen, ist wie so oft, der Keller von Axel Mossman. Der Chef des PET ist ein kluger Kopf, wenn auch seine Tage gezählt sind, da für ihn ein Nachfolger gesucht wird.
Besonders gut gefällt mir an diesem sechsten Band, das Leben von Niels Oxen und Margrethe Frank weiter zu verfolgen. Man kommt den beiden immer näher. Magnus, der Sohn von Niels, spielt eine immer größere Rolle in seinem Leben. Das ist schön zu lesen und man fiebert mit, wie sich dies alles wohl weiter entwickelt. Die Spannung bleibt trotzdem nicht auf der Strecke, denn die versteht Jensen grandios, aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Wir haben es wie immer mit geheimen Verschwörungen zu tun, die es gilt, zu zerstören.
Um wirklich den vollen Lesegenuss auskosten zu können, muss man die anderen Bände der Reihe gelesen haben, da man sonst viele Details nicht versteht.
Ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band.